AUSSTELLUNG

7. OKT – 16. DEZ 23: REALLABOR # 1: OPEN BADEN SOCIETY VON PARASITE 2.0

Finissage Samstag 16. Dezember

Für das erste REALLABOR der Wintersaison 23/24 spannt das Bad zum Raben mit dem Bäderverein zusammen. Im Rahmen seines Projektes «Bäderkultur: Meehr Baden» installiert die Künstlergruppe «Parasite 2.0» in den Räumen der Badgenossenschaft eine symbolische Landschaft aus Namen, Texten und Lichtern. Sie thematisieren Markenbildung und Zugänglichkeit zum Thermalwasser. Mit drei REALLABOREN testet das Bad zum Raben bis im Mai 2024 ihre Konzepte für die geplante Revitalisierung des Bades.

Vernissage Samstag 7. Oktober ab 15h

Finissage Samstag 16. Dezember

„Open Baden Society“ ist eine Installation von der Künstlergruppe «Parasite 2.0». Sie befindet sich vom 7.Oktober bis 16.Dezember 23 im Bad zum Raben. Sie ist Teil des Programmes 2023/24 des Kuratoriums “Meehr Baden”. Trägerschaft ist der Bäderverein Baden/Ennetbaden mit seinem langjährigen Projekt das Projekt «Bäderkultur». Die Installation ist das Ergebnis einer interdisziplinären Kunstresidenz von drei Monaten in Baden.

Die gemeinnützige Genossenschaft Bad zum Raben nutzt die kommende Saison bis zum Umbaubeginn im Herbst 2024 um vielfältige Themen baulich und im Betrieb auszuprobieren. Dieses «REALLABOR» wird wieder vom Verein Bagni Popolari in den Räumen des Bad zum Raben betrieben. Es dauert vom 7. Oktober 23 bis Ende Mai 2024 und umfasst 3 LABORE mit einigen Tagen Unterbruch dazwischen. Während dieser LABORE ist das Bad und die Kunstausstellung jeweils am Donnerstag (17h-21h) , Samstag und Sonntag (jeweils 15h-19h) geöffnet. Es kann gebadet werden.

Die Installation „Open Baden Society“ bespielt den ersten Teil des REALLABORS im Bad zum Raben.

Mit der Installation möchte das Studio Parasite 2.0 die Privatisierung der berühmten Thermalquellen der Stadt Baden reflektieren: Seit ihrer Entdeckung durch die römischen Legionen standen die Stadt Baden und ihre Thermen im Mittelpunkt eines Prozesses der Markenbildung und Privatisierung. Er führt uns bis in unsere Tage, in denen die Quellen in den Händen von einigen Wenigen sind. Aufgrund der hohen Eintrittspreise ist das Thermalwasser in den Bädern nicht mehr für alle zugänglich. Die verschiedenen Thermen der Stadt sind auch mit verschiedenen Hotels und deren Namen verbunden. Die verschiedenen Namen, die mit unterschiedlichen Graden von Prestige und Preislisten einhergehen, sind heute Marken. Sie sind in die Fassaden, Kleidungsstücke und Schilder der Stadt eingeprägt und schaffen eine symbolische Landschaft.

Die Namensschilder der Thermenanlagen sind Symbole der Privatisierung oder Ausdruck von Botschaften der exklusiven Zugänglichkeit. Es entsteht die Notwendigkeit, eine Diskussion über die Rolle und das Eigentum der kollektiven Ressource «Thermalwasser» anzustossen. Mit der Installation „Open Baden Society“ möchte Parasite 2.0 eine neu reflektierte, symbolische Landschaft schaffen. Sie besteht aus Namen, Texten, Lichtern und Symbolen, welche die Rolle dieses allgemeinen Gutes – das unter der Stadt Baden fliessende Thermalwasser – thematisiert.

Das Bad zum Raben hat zum Ziel, ein gemeinschaftliches Thermalbad zu schaffen, das im Besitze von vielen Menschen ist. Es soll eine Alternative zu den exklusiven Bädern darstellen und aufzeigen, dass Thermalbaden in traditioneller Weise für möglichst alle zugänglich sein kann.

baederkultur.ch
parasiteparasite.com

Anlaesse, AUSSTELLUNG

6.-10. SEPT. 23: FANTOCHE BAGNO IM RABEN

Der Verein Bagni Popolari lädt neu ins 700-jährige Badegasthaus «Zum Raben». Dieses Jahr gibt es an vier Abenden je zwei Badefilm-Programme zu sehen – eines für Kinder (18-21h) und eines für Erwachsene (21h-24h). Sonntag 11h-16 Bad und Chill ohne Film. Vorbeikommen und geniessen!

Bagno Popolare: Meet me by the Pool

(MI-SA, 18h-21, Loop 40′, 6+) Ort des Ausbruchs, der Konfrontation mit intimen Ängsten, der Sinnlichkeit, des sozialen Drucks, der kritischen Haltung gegenüber der Arbeitswelt: All das kann ein Schwimmbad sein. Facetten wie diese und noch viel mehr gibt es in diesem Programm zu entdecken, welches erstmals im warmen Thermalwasser des Badehauses «Bad zum Raben» zu sehen ist.

Bagno Popolare: Bubbly Delight

(MI-SA, 21h-24, Loop 48′, 18+) Von schweissnassen Körpern über gleitende Bewegungen bis zu verführerisch tropfenden Substanzen: In diesem Kurzfilmprogramm spielt das Sinnliche eine zentrale Rolle, die Animationen erzeugen eine erotische Atmosphäre. Das Publikum erwartet eine feuchtfröhliche Erfahrung im Bagno!

Bad und Bar sind MI-SA von 18h-24h geöffnet, SO von 11h-16h. In den Bädern des Raben kann im naturbelassenen Thermalwasser eigenverantwortlich gebadet werden.
Eintritt frei / Kollekte
Bad zum Raben, Kurplatz 3B / Eingang Quellengasse 1, 5400 Baden

Anlaesse, AUSSTELLUNG

20. Mai 23: FINISSAGE FORM-FLUID: Take me to the mars

Finissage: Take me to the mars
Sa. 20. Mai 2023, 16-22 Uhr
Multimediales Abendprogramm mit „science+fiction“ und dem Kollektiv „Ansichtssache“: szenografische Installation, Performance und Konzert.

Gemeinsam mit Beda Hofmann machen sich „science+fiction“ auf die Suche nach Leben im Badewasser und fragen danach, wie wissenschaftliche Bilder fremder Welten und Lebensformen entstehen und wie der Blick auf irdische Mikroorganismen wissenschaftliche Vorstellungen von ausserirdischen Lebensformen prägt. Zudem bespielen „science+fiction“ das Bad zum Raben mit Musik aus dem Weltall, einer Performance und einer Projektion des Kollektivs „Ansichtssache“. Eine Finissage zwischen Fakt und Fantasie, Kunst und Forschung, Utopie und Krieg, Wissenschaft und Fiktion.

Was hat Thermalwasser mit der Suche nach dem Leben auf dem Mars zu tun?
Zur Finissage von „form – fluid“ widmet sich der Verein für Wissenskultur „science+fiction“ dem Thermalwasser – als dem Stoff für wissenschaftliche Utopien und den geopolitischen Realitäten, die mit dem Forschungs- und Raumfahrtbetrieb interferieren: Eigentlich wäre „ExoMars“, ein internationales Raumfahrtprojekt mit Schweizer Beteiligung, am 20. September 2022 gestartet – mit dem Ziel, nach möglichen Spuren von Mikroorganismen auf dem Mars zu suchen. Aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine musste der Start jedoch verschoben werden. Beda Hofmann, Leiter der Erdwissenschaften am Naturhistorischen Museum Bern, würde im Fall einer Durchführung der Mission hochaufgelöste Bildaufnahmen von Böden, Gesteinen oder Bohrkernproben auf Spuren von Leben untersuchen. Schwefelbakterien, wie sie auch im Badener Thermalwasser vorkommen, gehören dabei zu den wahrscheinlichsten Lebensformen, die in den Marsmineralien nachgewiesen werden könnten. Wie prägt der Blick auf irdische Mikroorganismen wissenschaftliche Vorstellungen von ausserirdischen Lebensformen?

AUSSTELLUNG

22. April – 20. Mai 23: ZYKLUS 5 FORM-FLUID: WISSENSCHAFT

Die Ausstellung ist jeweils DO und SA 16-20 Uhr und SO 14-18 Uhr geöffnet. In den Bädern des Raben kann im naturbelassenen Thermalwasser eigenverantwortlich gebadet werden.
Eintritt frei / Kollekte (Richtpreis: CHF 10.-)
Bad zum Raben, Kurplatz 3B / Eingang Quellengasse 1, 5400 Baden

Zugänglichkeit: Das Bad zum Raben, die Bar und die Thermal-/Bäderausstellung sind über den Haupteingang Quellengasse Limmatpromenade schwellenlos zugänglich. Die historischen Türen zu den Badräumen und Kunstausstellungen sind aber eng (ca. 65cm). WC und Duschen sind noch nicht rollstuhlgerecht. Wir verfügen über Rollschemmel für den Zugang und helfen bei Bedarf! Wir suchen nach einer besseren Lösung…


Im fünften Zyklus der Ausstellung „form – fluid“ geht es um Kunst, Forschung – und das Leben auf dem Mars.

Im Rahmen einer Projektwoche beschäftigen sich Studierende der ZHdK mit der Geschichte der öffentlichen Bäder und ihrem sich wandelnden Kontext, vom Römischen Reich bis zu heutigen exklusiven Wellness-Einrichtungen sowie mit historischen Beispielen für den eingeschränkten Zugang zu Wasser im städtischen Umfeld. Baden dient dabei als Ausgangspunkt, um weitere Beziehungen zum flüssigen Element zu erforschen, u.a. mittels wissenschaftlicher Experimenten und der Analyse gemeinschaftlicher Bade- und Therapie-Praktiken.

Die Projektwoche des Master Transdisziplinarität, geleitet von Eirini Sourgiadaki und Kathrin Doppler, mündet in die öffentlichen Ausstellung im Bad zum Raben und verbindet seine Studierenden mit Studierenden aus der bildenden Kunst und der Vermittlung sowie mit dem Seminar für Medienwissenschaft des Departements Künste, Medien, Philosophie der Uni Basel und des Vereins für Wissenskultur „science+fiction“. Das interdisziplinäre Team hinter „science+fiction“ bringt seit 2016 Wissenschaften, Künste und eine interessierte Öffentlichkeit in den Dialog über gesellschaftliche Fragen an der Schnittstelle zwischen akademischer Forschung und politischem Handeln.

Was hat Thermalwasser mit der Suche nach dem Leben auf dem Mars zu tun?
Zur Finissage von „form – fluid“ widmet sich der Verein für Wissenskultur „science+fiction“ dem Thermalwasser – als dem Stoff für wissenschaftliche Utopien und den geopolitischen Realitäten, die mit dem Forschungs- und Raumfahrtbetrieb interferieren: Eigentlich wäre „ExoMars“, ein internationales Raumfahrtprojekt mit Schweizer Beteiligung, am 20. September 2022 gestartet – mit dem Ziel, nach möglichen Spuren von Mikroorganismen auf dem Mars zu suchen. Aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine musste der Start jedoch verschoben werden. Beda Hofmann, Leiter der Erdwissenschaften am Naturhistorischen Museum Bern, würde im Fall einer Durchführung der Mission hochaufgelöste Bildaufnahmen von Böden, Gesteinen oder Bohrkernproben auf Spuren von Leben untersuchen. Schwefelbakterien, wie sie auch im Badener Thermalwasser vorkommen, gehören dabei zu den wahrscheinlichsten Lebensformen, die in den Marsmineralien nachgewiesen werden könnten. Wie prägt der Blick auf irdische Mikroorganismen wissenschaftliche Vorstellungen von ausserirdischen Lebensformen?

Gemeinsam mit Beda Hofmann machen sich „science+fiction“ auf die Suche nach Leben im Badewasser und fragen danach, wie wissenschaftliche Bilder fremder Welten und Lebensformen entstehen und wie der Blick auf irdische Mikroorganismen wissenschaftliche Vorstellungen von ausserirdischen Lebensformen prägt. Zudem bespielen „science+fiction“ das Bad zum Raben mit Musik aus dem Weltall, einer Performance und einer Projektion des Kollektivs „Ansichtssache“. Eine Finissage zwischen Fakt und Fantasie, Kunst und Forschung, Utopie und Krieg, Wissenschaft und Fiktion.

  • Vernissage
    Sa. 22. April 2023, 16-22 Uhr.
    mit Studierenden der Zürcher Hochschule der Künste (Master Transdisziplinarität)
  • Marsianische Lebensformen im Thermalwasser
    Do. 11. Mai 2023, 18 Uhr
    Vortrag und Gespräch mit dem Geologen Beda Hofmann
  • Finissage: Take me to the mars
    Sa. 20. Mai 2023, 16-22 Uhr
    Multimediales Abendprogramm mit „science+fiction“ und dem Kollektiv „Ansichtssache“: szenografische Installation, Performance und Konzert.
AUSSTELLUNG

11. März – 8. April 23: ZYKLUS 4 FORM-FLUID: GESUNDHEIT

Die Ausstellung ist jeweils DO und SA 16-20 Uhr und SO 14-18 Uhr geöffnet. In den Bädern des Raben kann im naturbelassenen Thermalwasser eigenverantwortlich gebadet werden.
Eintritt frei / Kollekte (Richtpreis: CHF 10.-)
Bad zum Raben, Kurplatz 3B / Eingang Quellengasse 1, 5400 Baden

Zugänglichkeit: Das Bad zum Raben, die Bar und die Thermal-/Bäderausstellung sind über den Haupteingang Quellengasse Limmatpromenade schwellenlos zugänglich. Die historischen Türen zu den Badräumen und Kunstausstellungen sind aber eng (ca. 65cm). WC und Duschen sind noch nicht rollstuhlgerecht. Wir verfügen über Rollschemmel für den Zugang und helfen bei Bedarf! Wir suchen nach einer besseren Lösung…


Im vierten Zyklus der Ausstellung „form – fluid“ geht es um Gesundheit, Ernährung, Körper, Geist und unsere Zukunft.

Wasser ist Voraussetzung für Leben und Gesundheit. Wir bestehen zu 80% aus Wasser. Wasser durchströmt uns und verbindet uns mit der ganzen Welt. Das Verständnis dieser Kreisläufe und ihrer Verbundenheit kann eine neue Art von ethischer Verpflichtung begründen: Wasser ist länderübergreifend, artenübergreifend und körperübergreifend – und ruft zur Solidarität auf.

Maya Minder verbindet in ihren Performances, Happenings und Installationen Ernährung und Kunst und analysiert wissenschaftliche und künstlerische Perspektiven über die Verwendung von Mikro- und Makroalgen. Die Anwendung von Algen ermöglicht neue utopische und dystopische Zukunftsvisionen, z.B. die Heilung durch die Anwendung photodynamischer Therapien oder die Nutzung von Algen für die Produktion erneuerbarer Energie und schliesslich als möglicher Ausgang aus dem Anthropozän. Im Bad zum Raben zeigt Maya Minder Videos, Installationen und Performances. Zu ihrer Recherche «Green Open Food Evolution/Homo Photosyntheticus» sind in der Ausstellung fünf Interview-Videos zu sehen. In der Ausstellung werden zudem Kuren mit Algen (in Anlehnung an die Thalasso-Therapie) angeboten.
https://linktr.ee/mayaminder

Lisa Biedlingmaiers Interesse an physischen und emotionalen Bedingungen des Daseins geht über eine Verknüpfung von biologischen und ästhetischen Fragen hinaus. So bestimmen zurzeit biopolitische, spirituelle und somatische Körperkonzepte ihre installativen oder performativen Projekte. Ihre skulpturalen Arbeiten sind durch den Einsatz von textilen Materialien wie Seile, Netze und Filz gekennzeichnet. Die Künstlerin wendet Techniken wie Knüpfen und Knoten an, um aus ihrem Ausgangsmaterial skulpturale Gebilde zu entwickeln, die mit den Betrachter:innen auf subtiler Ebene interagieren. Häufig greift Biedlingmaier dabei auf Makramee zurück, eine Knüpftechnik, welcher die Künstlerin ein breites Spektrum an Bedeutungen zuschreibt. Sie stehen sinnbildlich für körperliche Spannungen und Stressoren, aber auch für Erinnerungen, Meinungen oder Glaubenssätze.
https://lisabiedlingmaier.net/

  • Vernissage
    11. März 2023, 16-22 Uhr.
    18 Uhr Performance von Lisa Biedlingmaier und Maya Minder
  • Vortrag und Gespräch mit Apéro riche: Die 750 Mineralquellen Griechenlands (Revisited)
    So 2. April 2023, 16 Uhr
    Ein historischer Exkurs zu Bädern in Griechenland mit Lydia Xynogala (Architektin und Autorin) mit Algen-Apéro von Maya Minder. Der Vortrag von Lydia Xynogala befasst sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und möglichen Zukunft von Heilbädern rund um das Wohlbefinden des Körpers.
  • Finissage mit Konzert
    Sa. 8. April 2023, 16-22 Uhr
    20 Uhr Konzert von Fabre (Lisa Biedlingmaier und Moritz Finkbeiner)

Vorschau:
Fünfter Zyklus: Wissenschaft 22. April bis 20. Mai 2023

AUSSTELLUNG

14. Jan. – 25. Feb. 23: ZYKLUS 3 FORM-FLUID: SELBST

Die Ausstellungen sind jeweils DO und SA 16-20h und SO 14-18h geöffnet. In den Bädern des Raben kann im naturbelassenen Thermalwasser eigenverantwortlich gebadet werden.
Eintritt frei / Kollekte (Richtpreis: CHF 10.-)
Bad zum Raben, Kurplatz 3B / Eingang Quellengasse 1, 5400 Baden

Zugänglichkeit: Das Bad zum Raben, die Bar und die Thermal-/Bäderausstellung sind über den Haupteingang Quellengasse Limmatpromenade schwellenlos zugänglich. Die historischen Türen zu den Badräumen und Kunstausstellungen sind aber eng (ca 65cm). WC und Duschen sind noch nicht rollstuhlgerecht. Wir verfügen über Rollschemmel für den Zugang und helfen bei Bedarf! Wir suchen nach einer besseren Lösung…

Der dritte Teil des Zyklus´ „form – fluid“ handelt vom „Selbst“. Die Ausstellung und die dazugehörigen Veranstaltungen werden von Manuela Luterbacher und Dany Petermann Boulala kuratiert.

Gezeigt wird eine figurative und erzählerische Position zu „Remora und das ewige Selbst“. Es geht um die Überwindung des Intellekts und des Egos, angelehnt an die Geschichte der Remora, oder auch „Schiffshalter“ genannt, ein Meerestier, das sich mit Saugnäpfen am Vorderkopf an anderen Tieren oder Schiffen festhalten kann. Die Geschichte der Remora soll uns lehren, wie wir die Weite eines grenzenlosen Ozeans zähmen können – der Ozean als Analogie des Unbewussten.

Mit dieser Legende soll die Atmosphäre der „Mythen“ genutzt werden, um alte Geschichten wieder aufleben zu lassen und das Konzept der Transzendenz metaphorisch greifbar zu machen. Über den erzählerischen Aspekt hinaus werden symbolische und dreidimensionale Elemente in die Räume eingebracht, um mit dem Inhalt, der sich auch durch die Architektur und Räumlichkeiten des Bades schlängelt, zu reagieren. Die gesammelten und präsentierten Textauszüge sind eine Auswahl von Fragmenten, die uns zwischen Psychologie, Fantasy, Mythologie und Biologie hin- und herwechseln lassen. Die Werke wurden speziell für den Ort entwickelt und während der zweiwöchigen Residenz im Bad zum Raben vervollständigt.

Ganz im Sinne des Ausstellungstitels wird „form – fluid“ von Oktober 2022 bis Mai 2023 transregional und transdisziplinär umgesetzt. Das Kuratorinnenteam des Vereins “Bagni Popolari” öffnet für die Saison 2022/2023 seinen kuratorischen Horizont und gemeinsam mit weiteren Kurator:innen-Kollektiven aus der gesamten Schweiz die Ausstellungen gestalten. In fünf Ausstellungszyklen um die Themenblöcke Körper, Spielen, Selbst, Gesundheit und Wissenschaft wird eine Vielfalt an thematischem Programm zwischen Kunst, Popkultur und wissenschaftlicher Vermittlung angestrebt. Ganz im Sinne der Demokratisierung der Besitzverhältnisse des Wassers wird hier eine Demokratisierung der Deutungshoheit angestrebt. Mit der Vielzahl der Kollaborateurinnen soll eine Vielfalt an Perspektiven auf den Ort erlebbar gemacht werden. Fluidität als Gegenspielerin der Macht-und Besitz-Konzentration.

  • Vernissage
    14. Januar 2023, 16-22 Uhr.
    Soundperformance von Laurent Güdel (19 Uhr) und Konzert von Siselabonga (20 Uhr)
  • Führung und Suppe mit Dany
    Sa 28. + So 29. Januar 2023 (Sa: 16 – 20 Uhr / So: 14 – 18 Uhr)
    Fr 10. + Sa 11. Februar 2023 (jeweils 16 – 20 Uhr) (aus gesundheitlichen Gründen abgesagt!)
  • One Of A Million Festival im Bad zum Raben
    Sa. 18. Februar 2023, 13:30 Uhr, Konzert mit Perrine3000
  • Finissage
    Sa. 25. Februar 2023, 16-22 Uhr Louis Jucker & Ripopée (Songwriting & Live DIY-Ausgabe auf Kassette)

Vorschau:
Vierter Zyklus: Gesundheit 11. März. bis 8. April.2023
Fünfter Zyklus: Wissenschaft 22.April. bis 20. Mai 2023

AUSSTELLUNG

12. Nov. – 17. Dez 22: ZYKLUS 2 VON FORM-FLUID: SPIELEN

Die Ausstellungen sind jeweils DO und SA 16-20h und SO 14-18h geöffnet. In den Bädern des Raben kann im naturbelassenen Thermalwasser eigenverantwortlich gebadet werden.
Eintritt frei / Kollekte (Richtpreis: CHF 10.-)
Bad zum Raben, Kurplatz 3B / Eingang Quellengasse 1, 5400 Baden

Der zweite Zyklus zum Thema „Spielen“ wurde vom Kollektiv PERFORM PERFORM (Manuela Luterbacher, Gionata Morganti und Margaux Huber) kuratiert. Gezeigt werden drei künstlerische Positionen aus der Romandie, die verspielt, träumerisch und aufreizend sind. PERFORM PERFORM möchte mit dem Thema “Spielen” eine Leichtigkeit in die Strenge der Zeit bringen, aber auch die Möglichkeit geben, die Regeln des Lebens zu hinterfragen. Die Installationen und Performances sind Ausdruck für eine Welt, die zwar kategorisiert, aber auch sehr fluide ist, sei es im Bereich des Körperlichen, der Sexualität, der Anziehung oder der Disziplinen und Formen. Die eingeladenen Künstler*innen, Arunà Canevascini, Danaé Clozza und Samuel Patthey zeigen Projekte, die sich um Sinnlichkeit, Verletzlichkeit, Emanzipation und Lust drehen; die Fluidität steht im Vordergrund, wobei das Spielerische und der Humor nicht vergessen werden.

Arunà Canevascinis Hängeinstallation aus Terrakotta „Allegro non troppo“ zeigt fleischliche Formen über die Empfindsamkeit und Sinnlichkeit des Körpers. Danaé Clozzas Arbeit „mondes flottants d’où s’échappent“ ist etwas zwischen Farben, Formen und Viskosität. Es geht um Gleichgewicht, um das, was hineingeht und das, was herauskommt, um das, was umgibt und sich durchschlängelt und um das, was sich berührt und trifft. Water Knot von Samuel Patthey spielt mit der Interpretation von Wasser, Wasserbewegung und Wasserempfindung.

Ganz im Sinne des Ausstellungstitels wird „form – fluid“ von Oktober 2022 bis Mai 2023 transregional und transdisziplinär umgesetzt. Das Kuratorinnenteam des Vereins “Bagni Popolari” öffnet für die Saison 2022/2023 seinen kuratorischen Horizont und gemeinsam mit weiteren Kurator:innen-Kollektiven aus der gesamten Schweiz die Ausstellungen gestalten. In fünf Ausstellungszyklen um die Themenblöcke Körper, Spielen, Selbst, Gesundheit und Wissenschaft wird eine Vielfalt an thematischem Programm zwischen Kunst, Popkultur und wissenschaftlicher Vermittlung angestrebt. Ganz im Sinne der Demokratisierung der Besitzverhältnisse des Wassers wird hier eine Demokratisierung der Deutungshoheit angestrebt. Mit der Vielzahl der Kollaborateurinnen soll eine Vielfalt an Perspektiven auf den Ort erlebbar gemacht werden. Fluidität als Gegenspielerin der Macht-und Besitz-Konzentration.

Vorschau:
Dritter Zyklus: Selbst 14. Januar bis 25. Februar 2023
Vierter Zyklus: Gesundheit 11. März. bis 8. April.2023
Fünfter Zyklus: Wissenschaft 22.April. bis 20. Mai 2023

AUSSTELLUNG

1. – 29. OKT 22: ZYKLUS 1 VON FORM-FLUID: MIT BIGLERWEIBEL

BiglerWeibel werden in einer zweiwöchigen Residenz im August 2022 das Bad zum Raben erkunden; mit ihren Körpern, Videokameras und Tonaufnahmegeräten. In den Räumlichkeiten und der Umgebung werden neue Arbeiten erschaffen und existierende Werke zum Thema Körperlichkeit, Vergänglichkeit und Wasser auf die Räume im Bad zum Raben angepasst.

BiglerWeibel wird der erste Zyklus der neuen Ausstellungsreihe “form – fluid: Kunst im Thermalbad” anvertraut. Ganz im Sinne des Ausstellungstitels wird dieses Programm für die Saison 2022/2023 von Oktober 22 bis Mai 23 transregional und transdisziplinär umgesetzt. Das Kuratorinnenteam des Vereins “Bagni Popolari” wird für die Saison 2022/2023 seinen kuratorischen Horizont öffnen und gemeinsam mit weiteren Kurator:innen-Kollektiven aus der gesamten Schweiz die Ausstellungen gestalten. In fünf Ausstellungszyklen um die Themenblöcke Körper, Spielen, Selbst, Gesundheit und Wissenschaft wird eine Vielfalt an thematischem Programm zwischen Kunst, Popkultur und wissenschaftlicher Vermittlung angestrebt. Ganz im Sinne der Demokratisierung der Besitzverhältnisse des Wassers wird hier eine Demokratisierung der Deutungshoheit angestrebt. Mit der Vielzahl der Kollaborateurinnen soll eine Vielfalt an Perspektiven auf den Ort erlebbar gemacht werden. Fluidität als Gegenspielerin der Macht-und Besitz-Konzentration.

Die Ausstellungen werden wie in den vorangehenden Jahren jeweils DO und SA 16-20h und SO 14 bis 18h geöffnet sein. In den Bädern des Raben kann wiederum im naturbelassenen Thermalwasser eigenverantwortlich gebadet werden. Eintritt frei.

Vorschau:
Zweiter Zyklus: Spielen 12. November. bis 17. Dezember 2022
Dritter Zyklus: Selbst 14. Januar bis 25. Februar 2023
Vierter Zyklus: Gesundheit prov. 11.März. bis 8. April.2023
Fünfter Zyklus: Wissenschaft 22.April. bis 20. Mai 2023

Bad zum Raben, Kurplatz 3B / Eingang Quellengasse 1, 5400 Baden

Anlaesse, AUSSTELLUNG

24. Juli – 14. Aug.22 Vom Baden lernen – Künstlerische Interventionen rund um Badens Bäder

HERZLICHE EINLADUNG!

Am 24. Juli um 17 Uhr eröffnen wir vor dem Bad zum Raben Interventionen internationaler Künstler:innen, die sich auf vielfältige Weise mit Fragestellungen desThermal- und Flussbadens auseinandersetzen. Die Kunstwerke, darunter eine skulpturale Badeplattform am Limmatufer, ein mehrteiliger Audiowalk sowie die Möglichkeit, von Quallen zu lernen, sind bis zum 14. August im öffentlichen Raum sowie an historischen Badeorten zu entdecken.
Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Mit besten Grüssen
Isabelle Meiffert & Mirko Winkel
baederkultur.ch

Bagno Popolare mit Philipp Furtenbach, Wie willst Du baden?, 2022

ORTE: Uferpromenade Baden, Limmathof, Bad zum Raben, Historisches Museum Baden*, Ehem. Bäder-Infocenter

ERÖFFNUNG: Sonntag, 24.7.2022, 17-20 Uhr, vor dem Bad zum Raben

LAUFZEIT: 25.7. – 14.8.2022, 14-20 Uhr

Eintritt frei
Der Berliner Künstler Fabian Knecht ist bekannt für seine raumgreifenden Installationen und performativen Arbeiten, die starke Bilder erzeugen und Betrachter:innen zu Akteur:innen werden lassen. Für Baden hat er die poetische Installation Imagination Jellyfication konzipiert. Besucher:innen sind eingeladen, sich im Saal des Limmathof zu Quallen zu legen und sich in einen urzeitlichen Seins-Zustand zu begeben.
Susanne Lorenz ist bildende Künstlerin und Professorin an der Universität der Künste Berlin und hat bereits ein Badeschiff an der Spree gebaut – ein schwimmendes Schwimmbad mit Bezug zur dortigen Bädergeschichte. Am Badener Ufer zeigt sie mit drain/on hold eine trockengelegte Flussbadeplattform, die auf ihren Einsatz wartet. Damit bezieht sie sich auch auf die vielen Flussbad-Initiativen vor Ort, die bisher noch erfolglos geblieben sind.
Die künstlerische Praxis von Philipp Furtenbach ist geprägt von Kollaborationen mit diversen Gruppierungen, mit denen er kommunikative und strukturelle gesellschaftliche Veränderungen vorantreibt. Seit einigen Monaten arbeitet er mit dem Badener Verein Bagno Popolare zusammen. Im Mittelpunkt ihrer Kooperation steht die Frage Wie willst Du baden?, die sie gemeinsam mit Besucher:innen beantworten und die sie zur Grundlage für die Entwicklung eines neuen Bades machen.
Ausserdem wird eine Auswahl studentischer Arbeiten gezeigt, die in den letzten 14 Monaten entstanden ist: Ein mehrteiliger Audiowalk beschäftigt sich mit Arbeitsmigrationen, nicht mehr existierenden Heilstätten und Thermalwassergeschichten; Videoarbeiten reflektieren die Perspektiven von Badegästen und eine skulpturale Arbeit stellt die Wellness-Therme als zukünftiges Ausgrabungsset aus.
Anlaesse, AUSSTELLUNG

11./18./26. Juni 22: Nachmittage des offenen Raben

Am Samstag, 11. und 18 Juni, sowie Sonntag, 26. Juni, veranstalten wir Nachmittage des offenen Raben: Es sind alle herzlich eingeladen die Räumlichkeiten des künftigen «Bad zum Raben» zu besichtigen und das Raumkonzept im Massstab 1:1 zu sehen. Der Raben ist von 13 bis 17 Uhr offen. Es kann gebadet werden und die Bar ist geöffnet. Und natürlich können Genossenschaftsanteile gezeichnet werden.

Wir freuen uns auf viele Besucher:innen – und viele neue Genossenschafter:innen!

Genossenschaftsanteile können auch direkt hier reserviert werden:
www.rabenbaden.ch