Anlaesse

SA 12. NOV. 22: VERNISSAGE VON FORM-FLUID „SPIELEN“

Vernissage Samstag 12.11.22 16h-22h

Die Ausstellung wird wie in den vorangehenden Jahren jeweils DO und SA 16-20h und SO 14 bis 18h geöffnet sein. In den Bädern des Raben kann wiederum im naturbelassenen Thermalwasser eigenverantwortlich gebadet werden. Eintritt frei/Kollekte.

Bad zum Raben, Kurplatz 3B / Eingang Quellengasse 1, 5400 Baden

Die Ausstellungsreihe “form – fluid: Kunst im Thermalbad” ist – ganz im Sinne des Ausstellungstitels – transregional und transdisziplinär. In den fünf Ausstellungszyklen um die Themenblöcke Körper, Spielen, Selbst, Gesundheit und Wissenschaft wird eine Vielfalt an thematischem Programm zwischen Kunst, Popkultur und wissenschaftlicher Vermittlung gezeigt.

Mit Werken von Arunà Canevascini, Danaé Clozza und Samuel Patthey. Mehr…
Performance mit Giuliana Gjorgjevski, Yadin Bernauer und Emma Bertuchoz. Mehr…
Konzert mit Alma Catin (um 20 Uhr) Mehr…

Arunà Canevascinis Hängeinstallation aus Terrakotta „Allegro non troppo“ zeigt fleischliche Formen über die Empfindsamkeit und Sinnlichkeit des Körpers. Danaé Clozzas Arbeit „mondes flottants d’où s’échappent“ ist etwas zwischen Farben, Formen und Viskosität. Es geht um Gleichgewicht, um das, was hineingeht und das, was herauskommt, um das, was umgibt und sich durchschlängelt und um das, was sich berührt und trifft. „Water Knot“ von Samuel Patthey spielt mit der Interpretation von Wasser, Wasserbewegung und Wasserempfindung.

Vorschau weitere Anlässe:

SEXY BADEN
10. und 11. Dezember 2022 mit Oil Productions (Film-Premiere), DJ-Set: Sappho’s Drama (10.12., 20 Uhr)

Finissage 17. Dezember 2022, 16-22 Uhr. Konzert mit Nathalie Froehlich & Yanneck (20 Uhr), Gauche Kebab with special guest Nina Seumer (Performance)

AUSSTELLUNG

12. Nov. – 17. Dez 22: ZYKLUS 2 VON FORM-FLUID: SPIELEN

Die Ausstellungen sind jeweils DO und SA 16-20h und SO 14-18h geöffnet. In den Bädern des Raben kann im naturbelassenen Thermalwasser eigenverantwortlich gebadet werden.
Eintritt frei / Kollekte (Richtpreis: CHF 10.-)
Bad zum Raben, Kurplatz 3B / Eingang Quellengasse 1, 5400 Baden

Der zweite Zyklus zum Thema „Spielen“ wurde vom Kollektiv PERFORM PERFORM (Manuela Luterbacher, Gionata Morganti und Margaux Huber) kuratiert. Gezeigt werden drei künstlerische Positionen aus der Romandie, die verspielt, träumerisch und aufreizend sind. PERFORM PERFORM möchte mit dem Thema “Spielen” eine Leichtigkeit in die Strenge der Zeit bringen, aber auch die Möglichkeit geben, die Regeln des Lebens zu hinterfragen. Die Installationen und Performances sind Ausdruck für eine Welt, die zwar kategorisiert, aber auch sehr fluide ist, sei es im Bereich des Körperlichen, der Sexualität, der Anziehung oder der Disziplinen und Formen. Die eingeladenen Künstler*innen, Arunà Canevascini, Danaé Clozza und Samuel Patthey zeigen Projekte, die sich um Sinnlichkeit, Verletzlichkeit, Emanzipation und Lust drehen; die Fluidität steht im Vordergrund, wobei das Spielerische und der Humor nicht vergessen werden.

Arunà Canevascinis Hängeinstallation aus Terrakotta „Allegro non troppo“ zeigt fleischliche Formen über die Empfindsamkeit und Sinnlichkeit des Körpers. Danaé Clozzas Arbeit „mondes flottants d’où s’échappent“ ist etwas zwischen Farben, Formen und Viskosität. Es geht um Gleichgewicht, um das, was hineingeht und das, was herauskommt, um das, was umgibt und sich durchschlängelt und um das, was sich berührt und trifft. Water Knot von Samuel Patthey spielt mit der Interpretation von Wasser, Wasserbewegung und Wasserempfindung.

Ganz im Sinne des Ausstellungstitels wird „form – fluid“ von Oktober 2022 bis Mai 2023 transregional und transdisziplinär umgesetzt. Das Kuratorinnenteam des Vereins “Bagni Popolari” öffnet für die Saison 2022/2023 seinen kuratorischen Horizont und gemeinsam mit weiteren Kurator:innen-Kollektiven aus der gesamten Schweiz die Ausstellungen gestalten. In fünf Ausstellungszyklen um die Themenblöcke Körper, Spielen, Selbst, Gesundheit und Wissenschaft wird eine Vielfalt an thematischem Programm zwischen Kunst, Popkultur und wissenschaftlicher Vermittlung angestrebt. Ganz im Sinne der Demokratisierung der Besitzverhältnisse des Wassers wird hier eine Demokratisierung der Deutungshoheit angestrebt. Mit der Vielzahl der Kollaborateurinnen soll eine Vielfalt an Perspektiven auf den Ort erlebbar gemacht werden. Fluidität als Gegenspielerin der Macht-und Besitz-Konzentration.

Vorschau:
Dritter Zyklus: Selbst 14. Januar bis 25. Februar 2023
Vierter Zyklus: Gesundheit 11. März. bis 8. April.2023
Fünfter Zyklus: Wissenschaft 22.April. bis 20. Mai 2023

BAGNI ANDERSWO - BÄDER ENTDECKEN

SAN CASCIANO DEI BAGNI (TOSCANA)

Die freien Bäder von San Casciano befinden sich am Fuße des Hügels, der das mittelalterliche Dorf umschließt. Obwohl mindestens drei Thermalbäder hier sichtbar sind, ist das einzige, das derzeit zugänglich ist, das Steinbad, das an der charakteristischen dreieckigen Form seines Hauptbeckens zu erkennen ist. In unmittelbarer Nähe gibt es auch eine überdachte Waschwanne und ein großes Auffangbecken, das von den Einheimischen „Caldagna“ genannt wird. In diesen Becken ist das Baden ist jedoch verboten. Das mittelalterliche Städtchen San Casciano dei Bagni liegt ca. 70 km südöstlich der Provinzhauptstadt Siena, am südlichen Hang des Monte Cetona im Chianatal. Im Ort gibt es ca. 42 Quellen, aus denen ca. 5,5 Mio. Liter Thermalwasser mit einer Durchschnittstemperatur von 40 °C, an die Oberfläche sprudeln.

(Quelle: https://www.treffpunkt-toskana.de/reiseideen/terme-di-san-casciano-dei-bagni/)

Bild: roberto rossi

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29. OKT. 22: FINISSAGE ZYKLUS 1

Der erste von fünf Ausstellungszyklen mit den Künstlerinnen BiglerWeibel und Sophie Mercedes Lardon endet am 29.10. Finissage mit dem Auftritt um 19h von Magda Drozd. Die Komponistin, Musikerin und Künstlerin eröffnet in ihren Kompositionen mit analogen und digitalen Instrumenten spekulative Räume.

Am Wochenende der Finissage ist sowieso Bäderfest. Deswegen ist der Raben wie folgt geöffnet und es kann gebadet werden:
Freitag 16 h – 22h
Samstag 16h – 24h, mit Konzert um 19h
Sonntag 14h – 18h

Die Ausstellung öffnet dann mit dem zweiten Zyklus am Samstag 12.11. bereits wieder zum zweiten Zyklus – SPIELEN 12.11. – 17.12.22

Magda Drozd

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SA 1. OKTOBER 22: VERNISSAGE VON FORM-FLUID: MIT BIGLERWEIBEL UND SOPHIE MERCEDES LARDON

Vernissage Samstag 1.10. 16h -23h

Die Ausstellung wird wie in den vorangehenden Jahren jeweils DO und SA 16-20h und SO 14 bis 18h geöffnet sein. In den Bädern des Raben kann wiederum im naturbelassenen Thermalwasser eigenverantwortlich gebadet werden. Eintritt frei.

Bad zum Raben, Kurplatz 3B / Eingang Quellengasse 1, 5400 Baden

Die Ausstellungsreihe “form – fluid: Kunst im Thermalbad” ist – ganz im Sinne des Ausstellungstitels – transregional und transdisziplinär. In den fünf Ausstellungszyklen um die Themenblöcke Körper, Spielen, Selbst, Gesundheit und Wissenschaft wird eine Vielfalt an thematischem Programm zwischen Kunst, Popkultur und wissenschaftlicher Vermittlung gezeigt.

Mit Werken von BiglerWeibel und Sophie Mercedes Lardon

BiglerWeibel zeigen das körperliche Abbild als räumliche Form, entfremdet durch Vervielfachen oder Beschneiden. Die Serie «Piastrella I-V» entstand in den Räumlichkeiten des Bad zum Raben. Piastrella I-V das sind fünf Fliesen, Bildschirme als grosse Kacheln ins Mauerwerk gefügt oder ornamentale Vervielfältigung kleiner Körperbilder.

Sinnlichkeit in Bilder gefasst das ist «Float». Auch Sophie Mercedes Lardon hat die Räume auf sich wirken lassen. In ihrem Video sprechen körperliche Gesten über Emotionales, das Zerfliessen in den Händen eines anderen, in einem Ozean der Gefühle.

Anlaesse

DO 8. – SO 11. SEPT. 22 FANTOCHE BAGNO UNTER DER SCHIEFEN BRÜCKE

Ein Freibad mit frischem Thermalwasser erwartet Euch drei Nächte und einen Tag lang genau dort, wo schon vor Hunderten von Jahren müde Körper Erholung fanden: im Badener Bäderquartier. Die Fantoche-Bagno Bäder am Internationalen Animationsfilmfestival Fantoche reihen sich ein in eine Serie von grossen Freibädern, welche Bagni Popolari im Bäderquartier temporär aufbauen. Sie beziehen sich auch die historischen Freibäder im Bäderquartier.

DO, FR, SA 8.-10.Sept 18h-24h (Bar und Bad), 21h Fantoche-Film

SO 11.Sept. 11h-16h (Bar und Bad), ohne Film

Unter der Schiefen Brücke, Limmatpromenade 25, Eintritt Frei

Badefilm-Programm von Fantoche: Just how Big is the Ocean? 56min. Kurzfilme zum Thema Wasser:

Lasst uns die endlosen Weiten des Ozeans erkunden! Gemeinsam mit einem gelangweilten Polarbären in einem Meer von Tinte und Papier  oder schwelgend in kindlicher Nostalgie, während wir auf einer Eisscholle treiben. Wer die tiefsten Geheimnisse des Meeres erblicken möchte, muss sich jedoch zuerst ein U-Boot bauen.

Kuratiert von: Dorian Duric

AUSSTELLUNG

1. – 29. OKT 22: ZYKLUS 1 VON FORM-FLUID: MIT BIGLERWEIBEL

BiglerWeibel werden in einer zweiwöchigen Residenz im August 2022 das Bad zum Raben erkunden; mit ihren Körpern, Videokameras und Tonaufnahmegeräten. In den Räumlichkeiten und der Umgebung werden neue Arbeiten erschaffen und existierende Werke zum Thema Körperlichkeit, Vergänglichkeit und Wasser auf die Räume im Bad zum Raben angepasst.

BiglerWeibel wird der erste Zyklus der neuen Ausstellungsreihe “form – fluid: Kunst im Thermalbad” anvertraut. Ganz im Sinne des Ausstellungstitels wird dieses Programm für die Saison 2022/2023 von Oktober 22 bis Mai 23 transregional und transdisziplinär umgesetzt. Das Kuratorinnenteam des Vereins “Bagni Popolari” wird für die Saison 2022/2023 seinen kuratorischen Horizont öffnen und gemeinsam mit weiteren Kurator:innen-Kollektiven aus der gesamten Schweiz die Ausstellungen gestalten. In fünf Ausstellungszyklen um die Themenblöcke Körper, Spielen, Selbst, Gesundheit und Wissenschaft wird eine Vielfalt an thematischem Programm zwischen Kunst, Popkultur und wissenschaftlicher Vermittlung angestrebt. Ganz im Sinne der Demokratisierung der Besitzverhältnisse des Wassers wird hier eine Demokratisierung der Deutungshoheit angestrebt. Mit der Vielzahl der Kollaborateurinnen soll eine Vielfalt an Perspektiven auf den Ort erlebbar gemacht werden. Fluidität als Gegenspielerin der Macht-und Besitz-Konzentration.

Die Ausstellungen werden wie in den vorangehenden Jahren jeweils DO und SA 16-20h und SO 14 bis 18h geöffnet sein. In den Bädern des Raben kann wiederum im naturbelassenen Thermalwasser eigenverantwortlich gebadet werden. Eintritt frei.

Vorschau:
Zweiter Zyklus: Spielen 12. November. bis 17. Dezember 2022
Dritter Zyklus: Selbst 14. Januar bis 25. Februar 2023
Vierter Zyklus: Gesundheit prov. 11.März. bis 8. April.2023
Fünfter Zyklus: Wissenschaft 22.April. bis 20. Mai 2023

Bad zum Raben, Kurplatz 3B / Eingang Quellengasse 1, 5400 Baden

Anlaesse, AUSSTELLUNG

24. Juli – 14. Aug.22 Vom Baden lernen – Künstlerische Interventionen rund um Badens Bäder

HERZLICHE EINLADUNG!

Am 24. Juli um 17 Uhr eröffnen wir vor dem Bad zum Raben Interventionen internationaler Künstler:innen, die sich auf vielfältige Weise mit Fragestellungen desThermal- und Flussbadens auseinandersetzen. Die Kunstwerke, darunter eine skulpturale Badeplattform am Limmatufer, ein mehrteiliger Audiowalk sowie die Möglichkeit, von Quallen zu lernen, sind bis zum 14. August im öffentlichen Raum sowie an historischen Badeorten zu entdecken.
Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Mit besten Grüssen
Isabelle Meiffert & Mirko Winkel
baederkultur.ch

Bagno Popolare mit Philipp Furtenbach, Wie willst Du baden?, 2022

ORTE: Uferpromenade Baden, Limmathof, Bad zum Raben, Historisches Museum Baden*, Ehem. Bäder-Infocenter

ERÖFFNUNG: Sonntag, 24.7.2022, 17-20 Uhr, vor dem Bad zum Raben

LAUFZEIT: 25.7. – 14.8.2022, 14-20 Uhr

Eintritt frei
Der Berliner Künstler Fabian Knecht ist bekannt für seine raumgreifenden Installationen und performativen Arbeiten, die starke Bilder erzeugen und Betrachter:innen zu Akteur:innen werden lassen. Für Baden hat er die poetische Installation Imagination Jellyfication konzipiert. Besucher:innen sind eingeladen, sich im Saal des Limmathof zu Quallen zu legen und sich in einen urzeitlichen Seins-Zustand zu begeben.
Susanne Lorenz ist bildende Künstlerin und Professorin an der Universität der Künste Berlin und hat bereits ein Badeschiff an der Spree gebaut – ein schwimmendes Schwimmbad mit Bezug zur dortigen Bädergeschichte. Am Badener Ufer zeigt sie mit drain/on hold eine trockengelegte Flussbadeplattform, die auf ihren Einsatz wartet. Damit bezieht sie sich auch auf die vielen Flussbad-Initiativen vor Ort, die bisher noch erfolglos geblieben sind.
Die künstlerische Praxis von Philipp Furtenbach ist geprägt von Kollaborationen mit diversen Gruppierungen, mit denen er kommunikative und strukturelle gesellschaftliche Veränderungen vorantreibt. Seit einigen Monaten arbeitet er mit dem Badener Verein Bagno Popolare zusammen. Im Mittelpunkt ihrer Kooperation steht die Frage Wie willst Du baden?, die sie gemeinsam mit Besucher:innen beantworten und die sie zur Grundlage für die Entwicklung eines neuen Bades machen.
Ausserdem wird eine Auswahl studentischer Arbeiten gezeigt, die in den letzten 14 Monaten entstanden ist: Ein mehrteiliger Audiowalk beschäftigt sich mit Arbeitsmigrationen, nicht mehr existierenden Heilstätten und ThermalwassergeschichtenVideoarbeiten reflektieren die Perspektiven von Badegästen und eine skulpturale Arbeit stellt die Wellness-Therme als zukünftiges Ausgrabungsset aus.
Anlaesse, AUSSTELLUNG

11./18./26. Juni 22: Nachmittage des offenen Raben

Am Samstag, 11. und 18 Juni, sowie Sonntag, 26. Juni, veranstalten wir Nachmittage des offenen Raben: Es sind alle herzlich eingeladen die Räumlichkeiten des künftigen «Bad zum Raben» zu besichtigen und das Raumkonzept im Massstab 1:1 zu sehen. Der Raben ist von 13 bis 17 Uhr offen. Es kann gebadet werden und die Bar ist geöffnet. Und natürlich können Genossenschaftsanteile gezeichnet werden.

Wir freuen uns auf viele Besucher:innen – und viele neue Genossenschafter:innen!

Genossenschaftsanteile können auch direkt hier reserviert werden:
www.rabenbaden.ch

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31.3. – 24.4.22: Heisse Steine – Künstlerische Installationen rund um die Bäder

Heisse Steine – Künstlerische Installationen rund um die Bäder 

ERÖFFNUNG: Do, 31. März 2022, 18 Uhr
LAUFZEIT: 1. – 24. April 2022
ÖFFNUNGSZEITEN: Do-Sa 16-20 Uhr, So 14-18 Uhr
Start- und Infopunkt im Bad zum Raben, Kurplatz 3b, 5400 Baden
Eintritt frei

28 Studierende verschiedenster Disziplinen aus Bern, Zürich und Luzern haben elf kritische wie humorvolle künstlerische Arbeiten für das Festival «Vom Baden lernen» entwickelt, die in und um Badens Bäder gezeigt werden.

Bild: Nick Amstutz, Frédéric Bron, Vlatko Kultzen, Jemina Scheidegger, Judith Weidmann, Wave to Heaven, Video, 2022

Ein Semester lang kollaborierten die Studiengänge Geographie der Universität Bern und Transdisziplinarität der ZHdK und beschäftigen sich mit Badens vergangener und gegenwärtiger Transformation. Die Studierenden zeigen Videoinstallationen, die sich mit besonderen ortsspezifischen Fragestellungen auseinandersetzen. Dabei geht es beispielsweise um die Kurtradition und wie sich Baden inszeniert, aber auch um das Wasser selber und um mögliche Interessenskonflikte.

So werden in einer Arbeit der Eigentümer des Badener Hotels Limmathof mit einem lokalen Landwirt in einen fiktiven Dialog darüber gebracht, wie sie den Wert des Wassers ganz unterschiedlich einschätzen. In den mobilen Videoclips «Fragen über Fragen rund ums Baden» wird der Umgang mit Nacktheit und Bekleidungsnormen im öffentlichen Raum thematisiert. Eine andere Installation verfolgt den Weg des Thermalwassers zu seinem vermuteten Ursprung. Und in der filmischen Miniatur «Wave to Heaven» wird gefragt, wie man mit dem Stress umgeht, der entsteht, wenn man sich in den Badener Bädern unbedingt entspannen will.

Darüber hinaus werden Malereien und Skulpturen von Studierenden des Studiengangs Kunst und Vermittlung der Hochschule Luzern – Design und Kunst zu sehen sein, beispielsweise eine skulpturale Arbeit, die die gerade erst errichtete Wellness-Therme als zukünftiges archäologisches Relikt ausstellt.

Alle Arbeiten werden im öffentlich zugänglichen Aussen- und Innenraum ausgestellt und sind kostenfrei zugänglich. Auf der Webseite baederkultur.ch und im Bad zum Raben erhalten Sie zeitnah weitere Informationen zu den Arbeiten und Ausstellungsorten.

Die Heissen Steine finden im Rahmen des entschleunigten Festivals «Vom Baden lernen» statt. Es wird von Isabelle Meiffert und Mirko Winkel kuratiert und widmet sich bis Sommer 2022 den sozialen und kulturellen Dimensionen des Badens. Schweizer und internationale Studierende, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen sind eingeladen, sich mit den städtischen Transformationen Badens und der hiesigen Badetradition auseinanderzusetzen.

Mit künstlerischen Arbeiten von: Mirjam Ackermann, Nick Amstutz, Thassiannira Araujo Sousa, Frédéric Bron, Fabian Büchel, Livio Conzett, Nicolas Dränert, Christian Eckstein, Linus Fässler, Tim Griffin, Salome Günther, Susanne Hofer, Michele Iannuzzo, Roxane Kalt, Ingrid Kjelsen, Christian Kleiner, Maksim Klopfstein, Vlatko Kultzen, Claudia Lombardi, Emmanuel Michaud, Jehisson Santacruz Giraldo, Jemina Scheidegger, Tobia Stöckli, Louis van Dam, Pascale Schreibmüller, Nathalie Specker, Judith Weidmann, Flavia Zimmermann

Betreut von: Karin Fromherz, Jana Thierfelder, Irene Vögeli, Theres Waeckerlin, Mirko Winkel, Eva-Maria Würth