Anlaesse

11.-20.Juni 2021 Audiowalk – Vom Baden lernen: Zwischen Müssiggang und Arbeit

Eintritt frei, ohne Anmeldung

Freitag, 11.6.2021, 16 Uhr. Startpunkt: Historisches Museum Baden
Im Anschluss, Bademöglichkeit und Getränke bei Bagno Popolare im Bad zum Raben,

Laufzeit bis 12.–20.6.2021, 13-17 Uhr, montags geschlossen
Die Audiowalks starten im Historischen Museum und enden am Kurplatz. Bitte bringen Sie ein Smartphone und Kopfhörer mit, alternativ erhalten sie ein Leihgerät am Empfang.

Ein Audiowalk-Beitrag ist nur am Eröffnungsanlass und 12. & 13.6. von 14-17 Uhr im Bad zum Raben zugänglich. Hier bietet der Verein Bagni Popolari die Möglichkeit, selbst ins öffentlich zugängliche Thermalwasser zu steigen. Dazu nehmen Sie bitte eigene Badekleidung und ein Badetuch mit.

In Vorbereitung für das Projekt «Vom Baden lernen» des Bäderverein Baden haben Studierende des Departements Design und Kunst der Hochschule Luzern in den letzten 6 Wochen in den Archiven zur Geschichte der Bäder gestöbert und sich mit der Vergangenheit und Gegenwart von Arbeit und Müssiggang auseinandergesetzt. Unterstützt von Künstler_innen, Radiomacher_innen und Historiker_innen thematisieren sie das Thermalwasser, Geschlechternormen, Migrationgeschichten und Körperbilder. 

Raisa Kudasheva erkundet den Alltag der Italiener_innen in Baden in den 50er Jahren aus der Perspektive eines Kindes, Ruben Cassiano lässt die Gäste der ehemaligen Bäderheilstätte der Suva zu Wort kommen, Jamila Rickenbach fordert, angelehnt an Hesse, zu Wahrnehmungsübungen im Kurpark auf. Wanda Lao vergleicht die Bezugsmöglichkeiten junger Mädchen in Baden im 19 Jh. mit heute, Flemming Buol erkundet die Geschichte des Thermalwssers.

Mila Jarkovich reflektiert Scham im Wandel der Zeit im Bad zum Raben. Dieser Beitrag ist nur zur Eröffnung und am 12. & 13.6. erlebbar.

Bachelor-Studierende der Studiengänge Kunst & Vermittlung, Data Design & Art, Digital Ideation, Camera Arts und Illustration Fiction & Nonfiction. Mentor_innen: Eva-Maria Würth, Simon Meyer, Mirko Winkel, Isabelle Stoffe und Kathrin Doppler

Kooperationspartner sind neben dem Historisches Museum Baden, das Stadtarchiv Baden und der Verein Bagno Bagni Popolari.

«Vom Baden lernen» ist ein Projekt vom Bäderverein Baden, unterstützt durch Bundesamt für Kultur BAK, Swisslos Kanton Aargau, Kanton Aargau, Stadt Baden, Ennetbaden. Nominiert durch die Regionale 2025 Projektschau Limmattal

Anlaesse, AUSSTELLUNG

29. Mai 2020 FINISSAGE THE TOUCH OF THINGS ZYKLUS 1

Diesen Samstag 29.5. endet leider schon wieder der erste Teil von der Kunst im Thermalbad – Ausstellung THE TOUCH OF THINGS. Bevor es im Herbst nach der Sommerpause wieder weitergeht feiern wir erst mal die Finissage:

18h00 Intervention zum Durchspazieren von Sara Koller
19h30 Konzert von Isabel Lerchmüller auf der Shakuhachi, eine traditionelle japanische Flöte aus Bambus mit Ursprung in den buddhistischen Tempeln. Ihr purer Klang reinigt – so wie ein Bad.

Wir freuen uns auf Euch
Eure Bagnini.

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18h00 Intervention zum Durchspazieren von Sara Koller

«Beauty is only an illusion. Here your truth is an intrusion. A mirage is all it’s ever been.»
Performative Interpretation des Jazz Standards The Peacocks – A Timeless Place von Jimmy Rowles, Text Norma Winstone

Sara Koller ist Performancekünstlerin und Meteorologin und lebt in Bern. Ihre performative Arbeit oszilliert zwischen Tanz, Musik und bildender Kunst. Als bindendes Glied dieser künstlerischen Sparten und Medium nennt sie den menschlichen Körper. In ihren performativen Arbeiten beschäftigt sie sich mit der Suche nach Intimität und Authentizität als Motor für mehr Solidarität und Empathie in der Gesellschaft. Sie versteht sich als politische Künstlerin und bewegt sich mit subtilem Engagement für ein würdiges Zusammenleben im politischen Spannungsfeld. Empfindsame Aktionen sind ihr Markenzeichen, denn es ist ihre Überzeugung, dass das Subtile nachhaltiger berührt als das offensichtlich Provokative.
www.sarakoller.ch

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1930 Konzert von Isabel Lerchmüller auf der Shakuhachi

Die Shakuhachi ist eine traditionelle japanische Flöte aus Bambus mit Ursprung in den buddhistischen Tempeln. Ihr purer Klang reinigt – so wie ein Bad.

Die Shakuhachi-Spielerin Isabel Lerchmüller ist im Aargau aufgewachsen und lebt nun in Bern als freischaffende Musikerin. Durch wiederholte mehrmonatige Aufenthalte in Japan tastete sie sich immer näher an diese fremde Kultur heran. Neben ihrer Tätigkeit als Querflötistin, spielt sie seit über 10 Jahren die traditionelle Shakuhachi Flöte. Ihre grosse Leidenschaft sind auch die japanischen Onsen Bäder – keine Japanreise ohne japanisches Bad! 

Anlaesse, AUSSTELLUNG

27. März 2021: Beginn Ausstellung „The touch of things“ im Bad zum Raben

Vom 27. März 2021 bis zum 29. Mai 2021 findet “the touch of things”, die permanente performative Bespielung der historischen Badekammern im ehemaligen Badegasthof “Raben” im Bäderquartier von Baden (AG) statt. Sowohl im Aussenbereich als auch in den Kellergemäuern des Badgasthofs zum Raben öffnet der Verein Bagni Popolari in Kooperation mit PerformPerform die Möglichkeit für installative wie performative Interventionen. Vorerst leider wegen geltender Covid-Regeln noch ohne warmes Bad und ohne Vernissage. Wir freuen uns umso mehr, zum kulturellen Frühling beitragen zu können!

Geöffnet jeweils DO/SA 16-20h und SO 14h-18h

AUSSTELLUNG

Open call „the touch of things“

Bagno Popolare stellt das Jahr 2021 unter die brennendste aller Fragen:

Was bedeutet Gemeinschaft im 2021?
Wir wünschen uns Intimität.

Bagno Popolare und Perform Perform suchen dich und deine künstlerische Arbeit, die sich mit dem gemeinschaftlichen Erlebnis des Badens und den damit verbundenen historischen, zeitgenössischen oder zukunftsorientierten Praktiken auseinandersetzt. Wie erleben wir Gemeinschaft in der Vereinzelung im 2021? Hinterlässt die Berührung eines Raumes ein nicht simultanes Gemeinschaftsgefühl? Im Zentrum deiner diskursiven, performativen oder auditiven Arbeit soll das Erlebnis der Besucher*innen stehen und die Berührung zwischen Mensch-Raum-Medium.

Vom 27. März 2021 bis zum 29. Mai 2021 findet “the touch of things”, die permanente performative Bespielung der historischen Badekammern im ehemaligen Badegasthof “Raben” im Bäderquartier von Baden (AG) statt. Sowohl im Aussenbereich als auch in den Kellergemäuern des Badgasthofs zum Raben öffnet der Verein die Möglichkeit für installative wie performative Interventionen.

Künstler*innen

Bagno Popolare und Perform Perform suchen Künstler*innen, die zum Thema performativ sowie installativ auf die Badekammern des Badegasthofs zum Raben und / oder die Umgebung in Baden einwirken (z.B. szenographisch, als Parcours, interaktiv, verbindend etc.).
Die ausgewählten Künstlerinnen werden die speziell für den Ort entwickelten Arbeiten in zwei Zeitfenstern präsentieren. Das erste dauert vom 27. März 2021 bis zum 29. Mai 2021, das zweite von Oktober bis Dezember 2021. (voraussichtliche Daten, bei Verschiebungen werden wir versuchen frühzeitig zu informieren)

Ideen einreichen

Maximal eine A4-Seite mit deiner Idee und Kostenangaben (Material und Fahrtkosten, sowie eine kleine Gage werden vergütet), zusätzlich gerne auch dein Portfolio (falls vorhanden).
Einsendeschluss: 21. Februar 2021 an Manuela Luterbacher: manuela@performperform.ch

Ort

Im Badegasthof zum Raben in Baden befinden sich diverse Einzelbäder und Liegeräume. Der Verein “Bagni Popolari” bespielt die Räume und den Aussenbereich seit 2012.
Rückblick letzte Ausstellungen im Bad zum Raben:
https://bagnopopolare.ch/bad-zum-raben/

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28. Nov. 2020: Finissage Körper.Baden.Flow

Finissage der Ausstellung «Körper.Baden.Flow – Kunst im Thermalbad»! Diesen Samstag 28. November ist das Bad zum Raben vorerst das letzte Mal geöffnet. Letzte Gelegenheit also die Arbeiten der Künstler*innen anzuschauen und ins Thermalwasser einzutauchen.Wir freuen uns, dass Severin Hallauer uns mit einer Performance einen würdigen Abschluss beschert!  Ausstellung offen ab 16 Uhr bis 24 Uhr
&
Baden im Thermalwasser ab 16Uhr bis 24 Uhr
&
Performance von Severin Hallauer ab 18Uhr. Severin Hallauer ist Künstler, Tänzer und Performer. Er nutzt verschiedene Medien für seine künstlerischen Untersuchungen des menschlichen Denkens, Fühlens und Handelns. https://severinhallauer.com  

Corona:
Einlassbeschränkung und Maskenpflicht. Es muss allenfalls mit Wartezeiten gerechnet werden.

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17. Okt. 2020: FÜHRUNG DURCH DIE KÜNSTLERISCHEN WERKE DER WIEDERERÖFFNETEN AUSSTELLUNG MIT ZWEI NEUHEITEN

Die Künstler*innen sind bei ihren Werken anwesend und stehen Ihnen zwei Stunden lang Rede und Antwort.

17:00 Begrüssung

17:30 Performance «Aerosoul Organ» von Kaspar König

18:00 durational Performance «The yet unspoken conquers part two» von Cheyenne Oswald

Die beiden Neuheiten:

Kaspar König hat für uns mit «Aerosoul Organ» eine Wasserorgel gebaut und wird diese bespielen. Die Performance und Installation von Kaspar König orientiert sich modellhaft an der „Sea Organ“ vom Architekten Nikola Bašić in Zadar, Kroatien.

Ursula Rutishauser beehrt uns gleich mit 3 Werken: 

«Go Slow», 2020 – Papierschnitt in Ausstellungsplakat

«Flow», 2019/20 – Laserschnitt in Chromnickelstahl auf poliertem Plexiglaskubus über «Locher Aquatinta» vom Bäderquartier, 1840 (Ausschnitt auf Postkartendruck)

«Waschlappen», 2015 – Laserschnitt in Chromnickelstahl

Anlaesse, AUSSTELLUNG

19. SEPT.: (WIEDER) ERÖFFNUNG BAD ZUM RABEN

Nach der virenbedingten Schliessung öffnet das Bad zum Raben am 19. September wieder seine Ausstellungsbäder. Der zweite Zyklus von Körper.Baden.Flow wird bis 28.11.2020 wiederholt. Wir freuen uns!

Die Öffnungszeiten bleiben gleich 19.9. bis 28.11.: Jeweils Donnerstag und Samstag, 16-20 Uhr, Sonntag 14-18 Uhr (wegen Führung am DO 24.9. nur bis 19h)

Gebadet werden kann im naturbelassenen, reinen Thermalwasser. In eigener Verantwortung, ohne Badeaufsicht und ohne Wasseraufbereitung. Zutritt nur gegen Angabe der Kontaktdaten. Das kann bei Infektionsverdacht zu Quarantäne führen. Es müssen beim ganzen Aufenthalt ausser im Wasser Masken getragen werden. Die Anzahl Besucherinnen und Besucher ist auf 15 beschränkt. Die maximale Anzahl Personen pro Becken muss respektiert werden, um genügend Abstand einzuhalten. –> Covid-19 Schutzkonzept

Programm thermaler Marathon zur Vernissage am 19.9.

12:00 bis 16Uhr
Sticker-Bazar von Boscovic-Scarth
Boskovic-Scarth präsentieren: Boscovier-Scrub Kosmetikprodukte
Ihre Entspannung und seelische Körperhygiene liegen ihnen am Herzen. Deshalb bieten Boskovier-Scrub ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment an Kosmetikprodukten für Ihre persönlichen Relax-Momente. Reinigen Sie sich aussen wie innen mit verschiedensten Seifen, nutzen Sie die Augapfelbürsten für eine entspannende Nervenmassage oder schlagen Sie zu bei den kleinsten Frotteetüchern der Welt. Alles für Ihr ganz besonderes Thermalbad-Erlebnis – das haben Boscovier-Scrub. Nur für Sie.

14:00 Uhr
Myri Mild
Die Liedermacherin singt mit der Sprache des Herzens – authentisch, direkt und poetisch. Sie klopft an die Tür hinter der Welt der Gefühle und alltäglicher Begebenheiten und schafft so Bilderwelten, die in Kopf und Herz hängen bleiben. Von zart über schräg bis wild bieten die metaphorischen Mundartlieder ein dynamisches Vergnügen. Sie laden dazu ein, sich selbst und der Welt zu begegnen – zum Nachdenken oder Schmunzeln.

16 Uhr bis 21 Uhr
Crêpes à deux
Phillipp Condrau und Christoph Jehle heizen die Koch-Platten ein und verwöhnen kulniarisch mit bretonischen Pfannkuchen.

16:00 Uhr
Sandra Guerini & Michi Guerini
Mann und Frau spielen Hits von Portishead bis Britney Spears. Die warme, soulige Stimme von Sandra Guerini und die groovige Rhythmusgitarre von Michi Guerini, lassen alt bewährte Songs in neuem Glanz erstrahlen.

17:30 Uhr
Jessica Jurassica und Claude Bühler
Jessica Jurassica erzählt im literarischen Narrativ und bearbeitet ihre Stimme mit Effekten bis zu Drone, Claude Bühler bedient Synthesizer, Sequenzer und Samples vom Tape bis zu szenografischem Noise. Gesprochenes Wort und elektronischer Noise verweben sich zur mehrdimensionalen Erzählstunde. Dystopische Landschaften entfalten und stapeln sich, bis die Geschichten und Bilder im Klang versinken. Eine Versuchsanordnung im Rahmen des salon vert.

Zwischen 18:30 und 19:30 Uhr
Zweimal eine viertel Stunde: Kaspar König Klangperformance
Die Performance und Installation von Kaspar König orientiert sich modellhaft nach der „Sea Organ“ vom Architekten Nikola Bašić aus Zadar, Kroatien. In der Ausstellung treibt Kaspar den Wellengang an und schiebt die Luft in 3D gedruckte Orgelpfeifen und erzeugt damit einen kompositorischen Ablauf von Flow.
Es entsteht buchstäblich einen Wellenklang bzw. Klangwelle.

20Uhr
Tipi Mike
Er haust mit seiner Gitarre schon 27 Jahre in einem Tippi mitten im tiefen Wald. Mike spannt ein sphärisches und psychedelisches Netz aus Klängen, Riffs und virtuosen Solis. So entführt er uns auf eine bewusstseins-erweiterte musikalische Reise zum Wegdriften und Abheben. Seine Inspiration findet der Fireman in den tanzenden und züngelnden Flammen. Dieses Spiel übersetzt er in Musik, dabei baut sich auch viel Raum für Improvisation auf.

22Uhr
Plastiq
Kabelsalat trifft Sirenengesang. Die Musik von plastiq ist auf das Moment angewiesen. Die Hamburger Band improvisiert sich entlang geloopter Lo-Fi beats on tapes. Den Rahmen stecken die von Martina verarbeiteten Beats. Auf diesen singen und spielen die drei in ihrer Andersartigkeit symbiotischen Stimmen ihre Tracks aus dem Stegreif. Hierbei sind Räume, Publikum und Co-Performer wechselwirkend verantwortlich für das, was entsteht. Keinen Song gibt es zweimal zu hören.

Anlaesse

3.-6. SEPT. FANTOCHE BAGNO 2020

Wieder Baden! Am 18. internationalen Festival für Animationsfilm darf wieder gebadet werden. Aufgrund der Baustellen und archäologischen Grabungen auf dem Kurplatz auch 2020 im „exil“. Und zwar auf dem Ennetbadener Hirschenplatz. Wobei? Eigentlich auch das ein Bäderplatz: lagen hier in den „kleinen“ Bädern sogar noch länger als auf dem Badener Kurplatz öffentliche Freibäder.

Do-Sa. 3-5. September 2020 Bar und Bad 18h-24h; 21h Film „Lu over The Wall“ (112min) 21h: Badekleider mitnehmen! Platzzahl im Thermal-Becken wegen Covid-19 beschränkt, Ticket-Bändel ist jeweils ab 18h vor Ort an der Bar erhältlich (Eintritt frei). Der Film wird in 2 Teilen à 55 min mit Pause zum Umziehen gezeigt (nicht in 3 Teilen wie zuerst angekündigt!) Ein Bändel ist jeweils für eine Hälfte gültig, damit alle Gelegenheit haben eine Filmhälfte im warmen Wasser zu geniessen. Neben dem Becken stehen Stühle zur Verfügung.

So 6. September 2020 Bar und Bad (ohne Film) 11h-18h

WC und Duschen sowie Garderobe (Freiluft…! ) vorhanden.

Wohltuendes, reines und naturbelassenes Thermalwasser. Baden auf eigene Verantwortung. Heisses stark mineralisiertes Wasser kann Körper und Kreislauf belasten.

Bad mit offenen Wunden, akuten Leiden, bei Krankheit oder Coronasymptomen nicht betreten!

Weitere Informationen –> https://fantoche.ch/de/2020/programm/bagno-popolare

 

Impressionen vom Donnerstag 3.9.

Impressionen vom Aufbau: Das Thermalwasser wird über die Limmat auf den Hirschenplatz von Ennetbaden geleitet. Das Ennetbadener Thermalwasser ist bereits vom ansässigen Hotel Hirschen in Gebrauch. Wir baden im Wasser des Heissen Stein und der Staadhof-Quelle vom derzeit geschlossenen Bad zum Raben in Baden:

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Anlaesse

20./21. JUNI: FÜHRUNGEN DURCH DIE KANTONSARCHÄOLOGIE: RENAISSANCE DES VERENABADES ?

Nicht ganz so unerwartet ist bei den Grabarbeiten auf dem Kurplatz Anfang Juni 2020 die erste Ecke eines römischen Beckens freigelegt worden. Legenden zu Folge war schon lange zu vermuten, dass das historische St. Verenabad, und auch das ehemalige Freibad, welche den Heissen Brunnen von Bagni Popolari als Vorbild dient, in römischen Mauern steckt. Genau an der Stelle, wo wir 2015 und 2016 für die «KulTour» bzw. fürs «Fantoche» unsere Verenabäder aufgebaut hatten.
–> https://bagnopopolare.ch/projekte/verenabaeder/)

Anlässlich der Ausgrabungen informiert nun am 20./21. Juni die Kantonsarchäologie über den Fund:
–> https://www.ag.ch/de/aktuelles/veranstaltungenportal/veranstaltungen/veranstaltungs_details_142982.jsp

Das Bad war bis Mitte 19. Jahrhundert als frei oder günstig zugängliches Armenbad in Betrieb, ehe es zugedeckt wurde und unter dem Kurplatz verschwand, um jetzt wieder ausgegraben zu werden (siehe Foto AZ-Link unten: Einstiegs- und Sitzstufe aus römischem Kalkzement). Auf praktisch allen bildlichen Darstellungen des Bäderquartiers ist es prominent im Vordergrund zu erkennen

Die Vorstellung, dass dieses Bad bis vor 150 Jahren während fast 2000 Jahren in Betrieb war und nun in seiner ursprünglichen Grösse sichtbar wird, ist sensationel. Sie wird sicherlich auch beim Standortmarketing der «Wakker»-Preis Stadt Baden Freudensprünge und Visionen auslösen. Noch scheint leider nicht nicht einmal sicher, ob das Becken überhaupt freigelegt wird. Wir freuen uns jedoch bereits auf den Anblick des imposanten Beckens (ob es noch dicht ist?), welcher die Bädergeschichte von Baden in eindrücklicher und ergreifender Weise vermitteln wird. Nie lag für uns Zeitgenoss_innen die 2000 jährige Bäderkultur so authentisch zu Füssen. Wir hoffen sehr schwer, dass sich die Kultur- und Bäderstadt diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen lässt, und das römische Becken fachgerecht ausgraben und analysieren lässt. Die Gelegenheit ist günstig, da nun sowieso geplant und gebaut wird. Mit ein bisschen Kreativität, gutem Willen und Fundraising liesse sich der vielzitierte «Badener Geist» vielleicht sogar für das Projekt eines sporadisch bebadbaren römischen Verenabads begeistern? Wir bleiben jedenfalls dran.

Lest und hört:
–> https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/baden/sensationsfund-unbekanntes-roemisches-badebecken-kommt-bei-bauarbeiten-zum-vorschein-137980376#
–> https://www.srf.ch/play/radio/echo-der-zeit/audio/spektakulaerer-fund-in-baden?id=987020fc-1610-4bb3-8060-261c64031af6

Anlaesse

29. FEB. VERNISSAGE ZWEITER ZYKLUS KÖRPER.BADEN.FLOW

Nach der 3-wöchigen Umbaupause laden Bagni Popolari im Bad zum Raben ein, mit den Werken der Künstlerinnen und Künstlern aus unter­schiedlichen Sparten, in gemeinschaftliches Nachspüren über Kunst, well-beeing und Gesellschaft einzutauchen.  Start Zweiter Zyklus 29.2. bis 30.5. 2020:  Samstag 29. Februar 2020, 18 Uhr

Gemeinsames performatives Trinken mit Patrizia Vitali und Olivia Wiederkehr.
Performance von Cheyenne Oswald «The yet unspoken conquers» part one.
Konzert von Extrafish Duo (Valentin Baumgartner & Andi Bissig).

Verpflegung: Ässä vo Assa.

Öffnungszeiten sind weiterhin : Donnerstag und Samstag jeweils 16-20 Uhr Sonntag 14-18 Uhr.