WIR

Nach der Schliessung der historischen Freibäder auf dem Kurplatz vor 150 Jahren und dem jüngst erfolgten Abbruch des einst glanzvollen Thermalbades von Architekt Otto Glaus ist das Thermalwasser heute fast gänzlich aus dem öffentlichen Raum und aus dem kollektiven Bewusstsein verschwunden.

Der Verein Bagni Popolari will dies ändern. Dazu lancieren wir zu verschiedenen Gelegenheiten verschiedene konkrete Thermalbadeprojekte.

Der gemeinnützige Verein besteht aus einem losen Kollektiv von Menschen mit Liebe zu Handwerk, Kunst und natürlich Thermalwasser, die sich aus Leidenschaft für eine gemeinschaftliche öffentliche Badekultur und das Gemeingut Thermalwasser engagieren. Arte per l’arte, Baden für Baden. Deshalb sind die Bagni Popolari auch Mitglied von pro fontaines chaudes , dem Schweizer Verband für Brunnenheizende. „Brunnen gehn“ ist ein öffentliches Ritual. „lass ma brunnen gehn“, Komm, wir gehen im Brunnen baden. Gemeint ist das Baden in 39°C warmem Wasser, in öffentlichen Dorf- und Stadtbrunnen der Schweiz und bezieht sich dabei auf die wiederbelebte soziale Funktion der Stadtbrunnen, welche in verschiedenen Städten zu beobachten ist.

Die Bagni wären nicht Popolari, würden nicht Badenerinnen und Badener selber Hand anlegen. Nicht nur zur Badenfahrt, sondern erst recht zum Badenbad. Bagni Popolari wird von mitbauenden Händen aus der gesamten Bevölkerung unterstützt und steht allen an Mithilfe interessierten Menschen, Vereinen oder Gruppen offen: Kontaktiert uns!

Unsere Aktivitäten werden zudem unkompliziert und grosszügig von verschiedener Seite unterstützt!

Kerngruppe Bagni Popolari (v.l.n.r.): Dominik Achermann, Rolf Meier, Reto Sigrist, Marc Angst, Christoph Lüber, Daniela Dreizler, Kathrin Doppler, Andriu Deflorin. Auf dem Bild fehlen Andreas Rudow und Felix Näf.