Bagno Popolare lädt Gäste von hier und überall zum gemeinsamen Genuss im wohltuenden Thermalwasser, dem von der Natur gespendeten Reichtum im Herzen der lebensfrohen Bäderstadt.
Die reguläre Zwischennutzung des Bades zum Raben mit seinen Ausstellungen und Veranstaltungen ist beendet. Es finden weiterhin einzelne Veranstaltungen statt, meist kann auch gebadet werden. Neuer Ausstellungsraum ist das ehemalige städtische Inhalatorium an der benachbarten Limmatpromenade 26.
Bitte besondere Öffnungszeiten bei den jeweiligen Veranstaltungsdetails (siehe unten) beachten.
Ausstellung «Lithium Baths and Electric Bulbs» vom 29. März bis 31. Mai 2026 jeweils Samstag und Sonntag offen von 13:00 bis 17:00 Uhr. Im ehemaligen Inhalatorium, Limmatpromenade 26, 5400 Baden
Finissage «Lithium Baths and Electric Bulbs» am 31. Mai 2026. Bad zum Raben ab 14:00Uhr geöffnet. Finissage Begrüssung um 16:00 Uhr Im ehemaligen Inhalatorium, Limmatpromenade 26, 5400 Baden
Die Ausstellung «Lithium Baths and Electric Bulbs» mit der wundervollen Rauminstallation der Künstlerin Anastasia Kubrak neigt sich langsam dem Ende zu: Eine spekulative Archäologie des Lithiumwassers. Die Ausstellung verknüpft historische Lithiumheilbäder mit der industriellen Nutzung des Elements in Batterien und reflektiert damit die Überschneidung von Gesundheit, Energie und Ökonomie – von der Elektrobehandlung zur Energiewende.
Um die Saison und Ausstellung gebührend zu Verabschieden laden wir euch herzlichst zur Finissage am 31.05.2026 ein!
Finissage Lithium Baths and Electric Bulbs
ab 14:00 Uhr Öffnung Bad zum Raben 16:00 Uhr Begrüssung im Inhalatorium
(Inhalatorium schliesst um 17:00 Uhr. Finissage läuft im Bad zum Raben weiter.)
17:30 Uhr Artist Talk mit Künstlerin Anastasia Kubrak und Kuratorin Kathrin Doppler im Wasser 18:30 Uhr Sound-Performance von Samuel Schranz
Bald öffnet das Inhalatorium wieder seine Türen mit unserer letzten Ausstellung in dieser Saison: Lithium Baths and Electric Bulbs – eine Rauminstallation der Künstlerin Anastasia Kubrak!
Samstag, 28. März 2026 um 17:00 Uhr im ehemaligen Inhalatorium, Limmatpromenade 26, 5400 Baden.
Eine spekulative Archäologie des Lithiumwassers. Die Ausstellung verbindet historische Lithiumbäder mit der industriellen Nutzung des Elements in Batterien und reflektiert so die Schnittstelle zwischen Gesundheit, Energie und Wirtschaft – von der Elektrotherapie bis zur Energiewende.
Wir freuen uns euch an der Vernissage zu sehen!
ERÖFFNUNGSPROGRAMM Ein festlicher Abend mit Präsentationen, Diskussionen, Performances und gemeinsamem Baden in Thermalwasser.17:00 Einführung mit Künstlerin Anastasia Kubrak und Kuratorin Kathrin Doppler 17:45 Apéro 18:15 Performance von Yelizaveta Strakhova : ‚Explorations of Porosity‘ 19:00 Uhr „Baden als Praxis”. Badegespräch mit Jonas Köppel (Universität Bern) und Lydia Xynogala (HfG Karlsruhe)
Die Besucher*innen sind eingeladen, sich zum Bad zu gesellen. In diesem Gespräch wird das Baden in Lithium als Praxis elementarer Solidarität im Kontext der Energiewende thematisiert. Im Laufe der Geschichte dienten Mineralbäder als Prototypen für neue Formen sozialer Beziehungen. Könnte gemeinsames Baden zu einer Strategie des Widerstands gegen Rohstoffprojekte werden, vom Lithiumabbau bis zur neoliberalen Wellnessindustrie? Was können „wir” als Forscher, Künstler und Badende tun, wenn wir Substanzen durch verschiedene Geschichten und Geografien verfolgen?
Unsere Ausstellung «Treffpunkt Kurbrunnen: Trinken – Wandeln – Inhalieren» neigt sich nun auch schon dem Ende zu. Die Ausstellung beleuchtet als Beitrag zum Jubiläum «150 Jahre Kursaal Baden» die Treffpunkte rund um das Thermalwasser in den Bädern von Baden und Ennetbaden: Trinkbrunnen, Wandelhallen und Inhalatorien. Sie zeigt auf, wie Thermalwasser nicht nur Heilmittel, sondern sozialer Kristallisationspunkt war – Ort der Bewegung, der Begegnung, des Austauschs.
Wir laden euch herzlichst zur Finissage am Sonntag, 15. März 2026 ein!
15:00 – 16:30 Uhr Letzte Führung im Rahmen der Finissage. Treffpunkt im Inhalatorium, ohne Anmeldung.
17:00 Uhr Begrüssung der Kuration und Bagno Popolare. Im Anschluss Konzert & Erzählung «Kultur im Abbruch Objekt» von Nic Niedermann und Christine Zenz. Danach folgt ein Apéro.
Das Bad zum Raben ist am Tag der Finissage von 18:00 – 21:00 Uhr geöffnet. Bringt Badehosen mit und geniesst naturbelassenes Thermalwasser.
«Kultur im Abbruch Objekt» von Nic Niedermann und Christine Zenz: „Wir tauchen ein, schauen zu, schwimmen mit und manchmal gegen den Strom. Wasser im Fluss ist wie die Zeit, es kommt immer etwas nach und es fliesst weiter. Geschichten und Anekdoten aus der Kulturszene in den Abbruchobjekten Badens der 1980-90er Jahre.“ Erinnerungen von Nic Niedermann & Christine Zenz mit Musik von Nic Niedermann
Wir laden euch herzlichst zur Vernissage der Ausstellung «Treffpunkt Kurbrunnen: Trinken – Wandeln – Inhalieren» am Samstag um 16:00 Uhr im Inhalatorium, Limmatpromenade 26, 5400 Baden ein! Ab 18:00 Uhr öffnet das Bad zum Raben 🙂 Kommt mit Badesachen und geniesst unser naturbelassenes Thermalwasser.
Diese Ausstellung beleuchtet die historischen Moden der Thermalnutzung: Vom gemeinschaftlichen Baden bis zu Trinkbrunnen, Wandelhallen und Inhalatorien. Sie zeigt auf, wie Thermalwasser nicht nur Heilmittel, sondern sozialer Kristallisationspunkt war – Ort der Bewegung, der Begegnung, des Austauschs.
An der Vernissage gibt es die Möglichkeit um 16:15 Uhr an einer geführten Tour der Ausstellung mit Carol Nater Cartier teilzunehmen. Es werden die Inhalte der Ausstellung vermittelt und die einzelnen Trinkbrunnen Stationen im Bäderquartier besucht.
Um 17:30 Uhr findet die Performance «20 Liter O» von Marius Alsleben statt: Ein Performer und 35 Plastikkanister suchen Gemeinsamkeiten und zeigen Gemeinschaften. Durch ein „O“ werden Kanister zu Kannisterwesen und zum siebenstimmigen Chor. Die Figuren – die sich immer an der Grenze zwischen Figur und Nutzobjekt bewegen – verteilen sich im Umraum und bilden neue Klangstrukturen. Die Kanister reagieren aufeinander, entwickeln Eigenleben, richten sich neu aus. Der Performer wird Teil des Systems, wird erhoben, übersteigert – bis die Konstruktion instabil wird. Wenn jetzt alles in sich zusammenfällt?! Was passiert mit den Menschen, wenn die Kanister verstummen und wieder zu Dingen werden?
Eine Ausstellung zur körperlichen, räumlichen und energetischen Wirkung von Thermalwassers. Das Inhalatorium wird als atmosphärischer Erfahrungsraum mit Klang- und Videokunst der Künstlerinnen Rahel Kraft und Anouk Sebald aktiviert.
16:00 Uhr Begrüssung Finissage
16:30 Uhr Interventional Performance, im Bad mit den Workshopteilnehmerinnen
hum[and]sing bietet Raum, um sich mit der eigenen Stimme, dem Wasser als auch mit Anderen zu verbinden. Das spezielle Setting im Thermalbad ermöglicht eine tiefe Entspannung. Mit Atem- und Stimmübungen in, auf und unter Wasser bilden wir einen kurzzeitigen, experimentellen Chor. Durch Zuhören und Stimmimprovisation greifen wir auf die wunderbare menschliche Fähigkeit zurück, gemeinsam musikalische und rhythmische Strukturen zu erschaffen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich und wir singen ohne Noten. Der Wasser-Chor wird um 16:30 eine kurze öffentliche Präsentation geben, Teilnahme freiwillig.
Dauer: 13:30-16:00, Auftritt um 16:30 (freiwillig)
Rahel Kraft arbeitet als Künstlerin und Komponistin und ist ausgebildete Gesangspädagogin. Als international agierende Performerin hat Rahel Kraft langjährige Erfahrung in Stimmimprovisation, Sprech- und Stimmtechnik, Präsenztraining und eine Faszination für Stimmkläge aller Art.
Wir freuen uns euch zur Vernissage der Ausstellung «Liquid Agency» einzuladen! Samstag, 01. November 2025 um 17:00 Uhr im Inhalatorium, Limmatpromenade 26, 5400 Baden.
17:00 Uhr Türöffnung Inhalatorium
18:00 Uhr Begrüssung durch Kuratorin, Künstlerinnen und Bagni Popolari
18:30 Uhr Öffnung Bad zum Raben mit Bademöglichkeit bis 22:00 Uhr!
19:30 ‘and we the streams’ – Soundwalk von Rahel Kraft (Vom Inhalatorium zum Bad zum Raben)
20:00 Uhr Video- Live DJ Hybrid Set Performance «Mothercell» im Bad von Anouk Sebald X @goodnighteliot
Bei einem kurzen Spaziergang werden die Klänge der Installation «and we the streams» vom Inhalatorium ins Bad getragen. Für einen Augenblick manifestiert sich eine bewegte Skulptur, eine kollektive Hör-Inhalation, in welcher dem Versickern und der Metamorphose von Regenwasser zu Thermalwasser nachgegangen wird.
«Mothercell» ist eine hybride Performance, die Videokunst, Live-Sound und DJ-Sets vereint. Das Projekt entstand in Kollaboration der Künstler*innen Anouk Sebald, Goodnight Eliot und Louise Martig, die nicht nur aus verschiedenen künstlerischen Disziplinen stammen, sondern auch eine Familie sind. Es erforscht Themen wie Identität, Familie und den Lauf der Zeit.
Eine Ausstellung zur körperlichen, räumlichen und energetischen Wirkung von Thermalwassers. Das Inhalatorium wird als atmosphärischer Erfahrungsraum mit Klang- und Videokunst der Künstlerinnen Rahel Kraft und Anouk Sebald aktiviert.
Liquid Agency: Eine Ausstellung zur körperlichen, räumlichen und energetischen Wirkung von Thermalwassers. Das ehemalige Inhalatorium wird als atmosphärischer Erfahrungsraum mit Klang- und Videokunst der Künstlerinnen Rahel Kraft und Anouk Sebald aktiviert. Wie beeinflusst Wasser die künstlerische Praxis? Wie verändert es Zeitlichkeit, Körperlichkeit, Ortsbezüge und Erinnerung? Was bedeutet es, mit Wasser zu denken, zu schaffen, zu kuratieren?
Rahel Kraft «and we the streams»: Wasser fliesst, versickert langsam und taucht anderswo wieder auf. Dieses stetige Versickern hat eine stille, aber tiefgreifende Wirkung: Das Wasser wird gefiltert, klar, mikrobiologisch rein und mit Mineralien angereichert – jenen Stoffen, die wir später zur Regeneration nutzen, etwa beim Inhalieren von Thermalwasser. Anstatt dieses über Jahrtausende zirkulierende Wasser physisch zu inhalieren, lädt Rahel Kraft in and we the streams dazu ein, in den ultra langsamen Prozess des Versickerns einzutauchen, in eine Art hypnotische Hör-Inhalation. Mit dem Fliessen und der konstanten Bewegung des Wassers zu atmen, Schritt für Schritt der eigenen Verwässerung nachzugehen, bis sich der Blick auf den realen Fluss öffnet.
Anouk Sebald «ViscousSource»: Das Video erzählt von einem Ursprung im Wasser. Figuren und Fische bewegen sich in lichtgefüllten Blasen, tauchen ein, lösen sich wieder auf. Eine verhüllte Gestalt erscheint, fast ikonisch, und erinnert an Geburt und Mütterlichkeit. Am Ende bleibt nur ein einzelner Lichtpunkt zurück, der im Dunkel vergeht. «ViscousSource» verweist auf die viskosen Flüssigkeiten des Körpers wie Vaginalsekrete, Sperma und Fruchtwasser und auf unsere Nähe zum Wasser selbst. Zwischen Körper und Tier, Sexualität und Tabu entfaltet sich ein Bild von Werden und Vergehen.
Wieder Baden! Am 23. internationalen Festival für Animationsfilm Fantoche darf wieder auf dem Kurplatz gebadet werden. An Ort und Stelle des 2000 jährigen, historischen „Freibades“ und „St. Verenabades“ auf dem Kurplatz inszenieren Bagni Popolari seit 2015 regelmässig temporäre „Verenabäder“, dieses Jahr sogar mit der ersten Badsgemeinde vorrangig zu Fantoche….
Programm Bagno x Fantoche
Mittwoch 3.9. 18.00 – 23.00 Uhr Bar- und Badebetrieb 21.00 – 22.00 Uhr Fantoche -Filmprogramm (Alter: ab 10 Jahren)
Donnerstag, 4.9. 18.00 – 23.00 Uhr Bar- und Badebetrieb 21.00 – 22.00 Uhr Fantoche -Filmprogramm (Alter: ab 10 Jahren)
Freitag, 5.9. 18.00 – 24.00 Uhr Bar- und Badebetrieb 21.00 – 22.00 Uhr Fantoche -Filmprogramm (Alter: ab 10 Jahren)
Samstag, 6.9. 18.00 – 24.00 Uhr Bar- und Badebetrieb 21.00 – 22.00 Uhr Fantoche -Filmprogramm (Alter: ab 10 Jahren)
Sonntag, 7.9. 11.00 – 16.00 Uhr Bar- und Badebetrieb ohne Film
Badekleider mitnehmen! WC und Freiluft-Dusche sowie Umkleide-Vorhänge vorhanden. Neben dem Becken stehen Stühle zur Verfügung.
Wohltuendes, reines und naturbelassenes Thermalwasser. Baden auf eigene Verantwortung. Heisses stark mineralisiertes Wasser kann Körper und Kreislauf belasten.
Baderegeln
Das Bagno ist deiner persönlichen Sorgfalt anvertraut. Bitte behandle und benutze es entsprechend rücksichtsvoll D.amit sich allewohlfühlen gelten folgende Regeln:
Unüberwachtes Bagno: Die Benutzung erfolgt ausschliesslich in eigener Verantwortung.
Heisses mineralreiches Wasser: Kann Körper und Kreislauf belasten. Steige deshalb langsam ein- und aus und achte aufeine angepasste Badedauer und deinen Körper.
Bagno für alle:Bitte belästigeErholungsuchenden icht mit Essen, Rauchen, Lärm, Nacktsein etc.
Hygiene: Vor- und nach dem Baden ist das Abduschen mit dem Kneippschlauch obligatorisch. KeinNacktbaden. Keine Tiere im Becken.
Ertrinkgefahr: Kinder mussen ständig und in Griffnahe beaufsichtigt werden. Es ist kein Bad fürKleinkinder (Wärme, Naturwasser).
Barfussbereich: Vorsicht mit Glas. Lass keine Scherben, keinen Abfall sowie Zigarettenstummel liegen.
Untiefe Becken: Hineinspringen und Herumklettern ist strikt verboten.
Naturbelassenes Quellwasser: Keine Wasseraufbereitung Nicht baden mit Wunden und akuten Leiden. Mit dem Kopfnicht untertauchen, Beckenwassern icht schlucken. Keine Kleinkinder / Kinder mit Windeln.
Bagni Popolari rufen eine neue Tradition ins Leben: Rund um den 1. September, Tag der Heiligen Verena, Schutzpatronin des Heilbads, wird zur Badsgemeinde auf dem Kurplatz eingeladen.
Do 28.08. BADSGEMEINDE: GV BAD ZUM RABEN 20-21h GV der Genossenschaft Bad zum Raben in / neben dem Bad, anschliessend bis 23h öffentliches Bad und Bar.
Fr 29.08. BADSGEMEINDE: 16-23 h öffentliches Bad und Bar, mit Kulturprogramm
Ab 16:00 Bad und Bar, ab 17Uhr Verpflegung
17:30 Badsgemeinde Debatte moderiert von Monika Schärer
18:30 Versteigerung von Bauteilen zu Gunsten des Raben-Umbaus: mit Simon Balissat, Kampagnenstart der Bad zum Raben-Spendenaktion
19:30 Input mit Simon Libsig
20:30 Konzert Strello: Strello macht mit Musik aus aller Welt die Nacht zum Tag und lädt mit charmanter Strassenmusik zum Tanzen und Träumen ein. Seit 2013 zieht Strello durch die Schweiz und spielt auf den Strassen von Bergdörfern und an Seepromenaden, in Tipis und Gärten, für Kunstausstellungen, Seiltänzer, Festivals, Hochzeiten und Parties jeder Art. Vom Dreikäsehoch bis zum Tangotänzer: alle freuen sich über die vielfältige Musik von Strello.
Heilquellen und Heilbäder sind seit jeher Kraftorte und werden wegen der besonderen Eigenschaften des Wassers und der damit verbundenen Hoffnungen und Erwartungen besucht. Seit jeher strömten Menschen von nah und fern nach Baden. Die Gemeinschaftsbäder auf dem Kurplatz waren stets Ort des Austausches, der Verhandlung und des gemeinsamen Vergnügens. So war Baden während Jahrhunderten auch beliebter Tagsatzungsort der Eidgenossen. Das Badener Wasser vereint uns Menschen. Im Sommer 2015 haben wir anlässlich des KulTour-Festivals mit dem grossen Bagno popolare auf dem Kurplatz diese Tradition wieder aufleben gelassen. Genau dort wo einst das legendäre St. Verenabad lag, haben wir den Faden der Geschichte wieder aufgenommen und seither mit den Fantoche-Bagni rund um den 1. September, Tag der Heiligen Verena, Schutzpatronin des Heilbads weiter gepflegt.
Nach zehn Jahren wollen wir diese neue alte Tradition mit euch feiern und laden die gesamte Bevölkerung ein.
Die Zwischennutzung des Bad zum Raben neigt sich dem Ende zu. Am Samstag, 25. Januar 2025, lädt der Verein Bagni Popolari zur Finissage der Ausstellung «Acts of Attention» ein, die gleichzeitig auch die Abschiedsfeier der Zwischennutzung im Bad zum Raben sein wird. Damit endet temporär eine kleine Ära: Seit 2017 haben Bagni Popolari das Bad zum Raben mit Thermalwasser, Ausstellungen, Performances, Musik, Lesungen, Vorträgen, Animationsfilmen und vielem mehr belebt und dabei Tausende glückliche Gäste begrüsst.
Ausstellung «Acts of Attention»:
Wie geht die griechische Kultur mit verlassenen Thermalbade Orten um? Was sind die Hintergründe und Umstände im Vergleich zu Baden? In dieser Ausstellung erleben Sie zeitgenössische Reaktionen auf ein brachliegendes Potential.
Studierenden des Master Transdisziplinarität der Zürcher Hochschule der Künste zeigen Werke, die sie während der Recherchewoche «Acts of Attention» in Methana, Griechenland, geschaffen haben, geleitet von Lydia Xynogala und Eirini Sourgiadaki. Sie arbeiten mit einer Vielzahl von Medien und verwenden künstlerische und wissenschaftliche Hilfsmittel, um das Thema zu untersuchen, von Wärmebildkameras bis hin zu PH-Streifen, und setzen ethnografische Methoden und Rituale ein. Sie übersetzen ihre Erfahrungen in ihre eigene Sprache, um sie mit einem Publikum im Kontext des Badens in Baden zu teilen.
Die «friends of 750 mineral springs of Greece» stellen eine Reihe historischer Karten auf einem Duschvorhang und Fotos von Tobias Wootton aus. Die Arbeiten sind im Austausch mit der Professur für Kunst- und Architekturgeschichte, Prof Dr. Philip Ursprung der ETH Zürich im Bezug zu der Recherchereise nach Methana entstanden. Die Lichtexpertin Sophia Berdelis hat nicht nur den Fluss des Wassers von der Quelle bis zum Bad in Szene gesetzt; auch für die zwei Funktionsräume im Innern des Bad zum Raben hat sie farbliche Licht-Akzente gesetzt.
Um auch in den kommenden Jahrzehnten dauerhaft Badegäste empfangen zu können, ist eine gründliche Renovation des Bad zum Raben notwendig: Das Raben-Bad benötigt unter anderem eine solide Bädertechnik, eine Lüftung, neue elektrische Installationen und rollstuhlgängige WCs. Die Raben-Genossenschaft, die aus Bagni Popolari hervorgegangen ist, sucht daher zusätzliche Genossenschafter:innen, die den Umbau mittragen. Alle Informationen finden sich unter: www.rabenbaden.ch. Parallel zum Fundraising beginnen bereits die ersten Vorbereitungen für den Umbau. Wenn alles gut läuft, kann Bagni Popolari 2027 die erste Vernissage im erneuerten Bad zum Raben feiern.
Die Finissage «Acts of Attention» und die Abschiedsfeier der Zwischennutzung finden am 25. Januar 2025 von 14:00 bis 22:00 Uhr im Bad zum Raben statt. Auf der Limmatpromenade lädt zudem ein grosses temporäres Aussenbecken zum Bad im naturbelassenen Thermalwasser ein. Die Badekulturgäse erwarten zudem beeindruckende Fassadenvisuals von Pixelpunx, Performances und Konzerte.
Eintritt frei / Kollekte.
Adresse: Bad zum Raben, Quellengasse 1, 5400 Baden
Finissage: Sa. 25. Januar 2025 von 14:00 bis 22:00 geöffnet. Eintritt frei / Kollekte.
14:00 Öffnung Bad zum Raben und Aussenbecken „Back to the Roots“
17:00 Performance «A bright sky in a dark age» von Tomer Zirkilevech