AUSSTELLUNG

29.Feb.2020 bis 30.Mai 2020 (zweiter Zyklus): KÖRPER.BADEN.FLOW

*Virus-Massnahmen 16.3.20: Bad zum Raben und Blume Bagno bis auf weiteres gänzlich geschlossen*

Die Erlebnis-Ausstellung verbindet die Idee von sozialer Entspannung mit Kunst. Im Bad zum Raben lädt der Verein Bagno Popolari ein, mit den Werken der Künstlerinnen und Künstlern aus unter­schiedlichen Sparten, in gemeinschaftliches Nachspüren über Kunst, well-beeing und Gesellschaft einzutauchen. Beim Baden im heissen, flüssigen Sprudeln wird ästhetisch gewellnessed. Die leerstehenden historischen Baderäume werden öffentlich zugänglich gemacht und mit den künstlerischen Interventionen die sozialen Hierarchien aufgemischt. So wird in der Kunst gebadet, Geist und Sinne werden gleichermassen angeregt. Der thematische Fokus der künstlerischen Aus­einandersetzungen liegt in der Verbindung von Körpern mit dem Thermalwasser, die durch das Wellnessen und dem gemeinschaftlichen Baden im heissen Nass evoziert wird.

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Samstag jeweils 16-20 Uhr Sonntag 14-18 Uhr

Veranstaltungen:
Während der gesamten Laufzeit findet das FLOW-Festival mit diversen Performances und künstlerischen Live-Bespielungen statt.
Aktuelle Veranstaltungen KÖRPER.BADEN.FLOW , Bad zum Raben
Aktuelle Veranstaltungen KÖRPERKULT, Historisches Museum Baden

Im Speziellen sind dies:

Vernissage
Samstag 29. Februar, 18 Uhr

Gemeinsames performatives Trinken mit Patrizia Vitali und Olivia Wiederkehr.
Performance von Cheyenne Oswald «The yet unspoken conquers» part one.
Konzert von Extrafish Duo (Valentin Baumgartner & Andi Bissig). Verpflegung: Ässä vo Assa.

Essen wie im Mittelalter
Samstag 28. März, 18:30-21 Uhr

Das Historische Museum Baden zu Gast im Bad zum Raben. Mittelalterliche Speisen, Bier und Wein, spannende Geschichte(n) und Sackpfeifen-Musik. Mit Apothekerin Barbara Göring, Historikerin Heidi Pechlaner Gut und Musiker Deif Baeriswyl.

CHF 70.- / Anmeldung: hist.museum@baden.ch

Führung durch die künstlerischen Werke der Ausstellung
Samstag 25. April, 17 Uhr
Performance von Cheyenne Oswald «The yet unspoken conquers» part two.

Gesprächsrunde Körperkult – Badekult
Donnerstag, 14. Mai 2020, 19 – 20.30 Uhr

Körperoptimierung, -normierung und -inszenierung hat in der Wellness-Industrie einen zentralen
Stellenwert. Es diskutieren Marc Bertschinger, CEO für die Thermalbäder in Baden, Bad Zurzach und Bad Säckingen, Barbara Welter
Thaler, Historikerin, und Cheyenne Oswald, Künstlerin der Ausstellung Körper.Baden.Flow. Ort: Historisches Museum Baden / Museumseintritt / Apéro

Historische und aktuelle Badegeschichten
Kombiführung Historisches Museum Baden und Bagni Popolari.
Donnerstag 28. Mai, 18:30 – 21 Uhr
Mit Marc Angst (Gründungsmitglied Bagni Popolari) und Carol Nater Cartier (Leiterin Historisches Museum Baden).

Finissage
Samstag 30. Mai, 18 Uhr
experimentelle Wassersoundperformance von Kaspar König mit seinem «H2Orchester».
Sticker Bazar mit Boskovic-Scarth.

Bitte beachten:

Das Baden im reinen, naturbelassenen Thermalwasser im Bad zum Raben erfolgt kostenlos, ohne badmeisterliche Überwachung durch die Aufsichtsperson der Ausstellung. Gebadet wird eigener Verantwortung. Die Stadt Baden, das Historische Museum Baden sowie die Eigentümerschaft und der Verein Bagni Popolari lehnen jegliche Haftung ab.

Für den Transfer zwischen Museum und Bädern stehen gratis Trottinetts von badenmobil zu Verfügung.

Mit freundlicher Unterstützung von: Stadt Baden, Migros Kulturprozent, Gemeinde Ennetbaden, Limmathof Baden Hotel & Spa, Ernst Gönner Stiftung, Pro Argovia Stiftung, Kunsthaus Zopfigen, Historisches Museum Baden

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Anlaesse

5.-9. September 19: Kurbrunnen Ennetbaden (Fest 200 Jahre Ennetbaden)

Vor 200 Jahren haben die wohlhabenderen Badener Bürger (noch ohne ihre Bürgerinnen) das arme Weinbauerndorf Ennetbaden mit seinen „kleinen Bädern“ aus Baden ausgemeindet, weshalb heuer die Gemeinde Ennetbaden ihr stolzes 200 Jähriges Bestehen feiern kann. Bagni Popolari feiern mit und installieren zusammen mit dem benachbarten Bistro Hirsch (Limmathof Hotel & Spa) auf dem Kurplatz der „kleinen Bädern“ (Hirschenplatz) beim historischen Thermalbrünneli ein 3-tägiges Bagno Popolare. Also eigentlich fluten wir einfach die bereits bestehenden Treppenstufen zum Kurbrunnen und spiegeln quasi das Abbild auf dem schönen Mosaik von Karl Hügin aus dem Jahre 1942/43.

Geöffnet: Donnerstag 18h-24h, Freitag 18h- 02h, Samstag 11h – 02h, Sonntag 11h – 20h

–> https://ennetbaden200.ch/

 

Anlaesse

26. 4. 2019 Lesung&Ton. Alles in Ordnung

Lesung&Ton ist eine Mischung aus Performance und szenische Lesung. Die Künstlerinnen lesen und vertonen zwei Stories und ein Manual im Spiel zwischen Nähe und Distanz, Existenz und Transformation. Grotesk und real, subtil und verwegen.

Es geht um ein Haus wie ein Labyrinth, in welchem sich ein Mädchen verläuft, um nach der Tante zu suchen. In den Räumen und auf den Gängen wimmelt es von Gestalten, Essen wird gekocht, Menschen kommen zusammen, ein Aquarium bricht, Welse schwimmen in den Speisesaal. – Dann geht es um das Verkommen eines Hotels, wo Schmauchpilze wüten und eigentlich schon lange keine Gäste mehr leben dürften. – Schließlich weisen die beiden Künstlerinnen das Publikum an «wie man sich selbst als Fisch zeichnet».

Mittels Wort und Gesang und analog wie digital erzeugtem Ton sowie einer gefilmten Sequenz erzählen die beiden Künstlerinnen in zwei Texten Fiktion und mit einer Anweisung fordern sie ein Gedankenexperiment. Ciarloni (Lesestimme und Dreh-Instrumente) und Kraft (Stimme und Tondichtung) kreieren Dissonanzen und synchrone Momente, um dem Zuhörer und der Zuhörerin einen dritten Raum zu schenken. Sein/ihr eigener Hör-Raum.

Sorgfältig und bei vollem Bewusstsein über das Komplexe beim Abschweifen wirken Rahel Kraft und Sibylle Ciarloni zusammen. Die Texte stammen aus dem Erzählband „Bernstein und Valencia“ von Sibylle Ciarloni.

–> http://sibylleciarloni.com/category/termine/

–> http://sibylleciarloni.com/2019/03/02/infobilderbiolesungton/

BAGNI ANDERSWO - BÄDER ENTDECKEN

BAGNI DI CRAVEGGIA

Die Bäder von Craveggia haben eine bewegte Geschichte, die unter anderem mit den Partisanen der italienischen Resistenz während des zweiten Weltkriegs verbunden ist. Aus der Thermalquelle fliesst 28 Grad warmes Wasser mit heilsamen Eigenschaften, die beispielsweise gegen Hautreizungen hilft. Das ehemalige Kurhaus wurde kürzlich im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts «Frontiera di acqua e di pace» restauriert. Jetzt kann man in eine der beiden neuen Granitwannen steigen und die heilende Kraft der Natur geniessen, wie die Adeligen, die im 19. Jahrhundert mit ihren Kutschen und von den Bergbauern des Valle Onsernone getragen zu diesem Zweck hierherkamen. Zwei grössere Wannen – die einte mit warmen Thermalwasser, die andere mit dem kalten Wasser aus dem nahen Fluss – bilden einen Kneippweg, der rundum Wohlbefinden schafft. Entspannung pur, weit entfernt vom hektischen Stadteben!

Der Eintritt ist frei. Die Benutzer werden gebeten, den Anstandsregeln zu befolgen. Die zwei neue Granitwannen sind von April bis November immer zugänglich. Die Zufahrtstrasse von Spruga ist im Winter nicht gepfadet.

(Quelle: ticino.ch)

BAGNI ANDERSWO - BÄDER ENTDECKEN

Mineralbad São Lourenço (Portugal)

Das Mineralbad São Lourenço liegt im Tal des Flusses Tua, einem Seitental des Douro, der in Porto ins Meer fliesst. Das Bäderdorf ist verlassen. Aber es gibt immer noch das Bad, das wie eine Kapelle gestaltet ist. Man geht als Gruppe rein, schliesst das Bad, steckt den Stöpsel rein und bleibt im Bad, bis das Bassin gefüllt ist. Die anderen warten draussen und hören, dass die nächsten bald dran sind, wenn das Wasser den Felsen hinunter rauscht. Die Wahrscheinlichkeit, dass es eine touristenfreie Zone ist geht gegen Hundert. Leider braucht man ein Auto um dorthin zu gelangen. Unbedingt sehenswert die Kirche von Pombal, einem Dorf vor São Lourenço.
(Danke Meinrad)
BADENOTIZEN

BRUNNEN FÜR ALLE

Florian Hüttner und fünf internationale Künstler fordern in der Wandelhalle des Jodquellenhofs von Bad Tölz (Bayern) „Einen Brunnen für Alle!“ Hüttner und fünf Künstlerkollegen fordern nicht weniger, als eine vergessene Heilquelle im Kurpark der Jodquellen AG der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Sie wollen die Herderquelle privatwirtschaftlichen Interessen entziehen und sie vor einer etwaigen Überbauung mit Luxuswohnungen bewahren.

–> Artikel in Die Süddeutsche